Allgemein

Eine „Amtschefin“ ersetzt nicht den Generalvikar

Im Erzbischöflichen Ordinariat München fungiert eine Frau als "Amtschefin". Eine kirchenrechtliche Klarstellung und Einordnung über ein neu geschaffenes Amt. Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 3. Oktober 2019 um 11:44 Uhr
Frauenkirche in München

München (kathnews). „Juristin Stephanie Herrmann leitet künftig das Münchner Ordinariat.“ So titelte das Internetportal „katholisch.de“ diese Woche. Der Leser ist erstaunt. Ist es nicht der Generalvikar, der in Stellvertretung des Bischofs die Verwaltungsbehörde der Diözese leitet? Können auf einmal auch Laien – ob Frau oder Mann spielt keine Rolle – an der Spitze einer diözesanen […]

Das Problem der wechselseitigen Bereicherung innerhalb des Römischen Ritus

Ein Kommentar von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 3. Oktober 2019 um 09:36 Uhr
Alte Messe

Jüngst wurde hier der Ausschnitt des neuesten Interviews Kardinal Robert Sarahs in eigener deutscher Übersetzung geboten und analysiert, der sich mit der Anziehungskraft beschäftigt, welche die sogenannte außerordentliche Form des Römischen Ritus ausübt. Diese Terminologie geht auf das Motuproprio Summorum Pontificum aus 2007 zurück, das bestimmt, dass die liturgischen Bücher von 1970/2002 als der ordentliche […]

Das Strafrecht ernst nehmen

Hinter der Diskussion über die Priesterweihe von Frauen steckt eine Infragestellung einer definitiven, unfehlbaren und unveränderlichen Glaubenslehre der Kirche. Die nicht enden wollende Diskussion erfüllt einen Straftatbestand. Der Apostolische Stuhl müsste die Mehrheit der DBK und Mitglieder des ZdK nun verwarnen und, falls kein Widerruf erfolgt, mit einer Strafe sanktionieren. Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 27. September 2019 um 12:57 Uhr
Johannes Paul II.

Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt (kathnews). Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und der Regensburger Bischof Vorderholzer lehnen die Diskussionen über eine Priesterweihe für Frauen im Zuge des „synodalen Weges“ ab. Diese Frage liege nicht in der Verfügungsgewalt der katholischen Kirche, erklärte der Kölner Kardinal. Papst Johannes Paul II. habe diese Frage verbindlich […]

Die überlieferte Liturgie. Nur fruchtbar ‚im Geist des Konzils‘ und andernfalls ‚leblos und ohne Zukunft‘?

Dokumentation, Analyse und Anfragen an eine Antwort in einem Interview. Von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 27. September 2019 um 10:02 Uhr

(kathnews). Am 23. September hat der Journalist Edward Pentin vom US-amerikanischen National Catholic Register ein Interview veröffentlicht, das er mit Kardinal Robert Sarah, dem Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, geführt hat. Darin fragt Pentin seinen Gesprächspartner unter anderem: „Warum denken Sie, dass mehr und mehr junge Leute von der traditionellen Liturgie, […]

Synodaler Prozess – Bischof Voderholzer stimmt bei Schlussabstimmung der Vollversammlung der DBK gegen Satzung

Zeugnis geben und ermahnen, „sei es gelegen oder ungelegen“.
Erstellt von Felizitas Küble am 26. September 2019 um 22:50 Uhr
St. Bonifatius

Fulda (kathnews/CF). Im Folgenden lesen Sie eine Erklärung des Regensburger Bischofs Dr. Rudolph Voderholzer, die zuerst auf der Web-Seite Christliches Forum erschienen ist: „Stellungnahme zur Abstimmung in der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. September 2019 über das Statut des „Synodalen Prozesses“: Ich habe bei der Schlussabstimmung der Vollversammlung der DBK gegen die Satzung gestimmt. […]

Rechtsanwendung muss geübt sein

Ein neues Lehrbuch für Studierende des Kirchenrechts schließt eine Lücke. Eine Rezension von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 25. September 2019 um 19:48 Uhr

Stuttgart (kathnews). In der Ausbildung von Studierenden des Kirchenrechts sind nicht nur Vorlesungen zu halten, sondern auch Übungen durchzuführen, die die Fähigkeit vermitteln, anhand von Rechtsfällen die in den Vorlesungen erworbenen theoretischen Inhalte konkret anzuwenden. Das gilt insbesondere für die Studiengänge für den Lizentiat und den Doktorat in Kirchenrecht (lic. iur. can; dr. iur. can.), […]

Leichter Anstieg: Altgriechisch kann sich in Deutschland gut behaupten

Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) führt Zunahme auf ungebrochene Attraktivität des Griechischunterrichts zurück.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 23. September 2019 um 13:07 Uhr
Europa

Von Karl Boyé Wiesbaden/Berlin/Speyer (kathnews/DAV). Neben einem noch anhaltenden Aufwärtstrend im Schulfach Spanisch weisen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Schuljahr 2018/2019 im Fach Griechisch gegenüber dem vorausgehenden Schuljahr eine Zunahme von etwa 1,1% aus. Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) führt das auf eine ungebrochene Attraktivität des Griechischunterrichts zurück. Die Sprache Homers und Platons hält sich […]

Tiefe Sorge im Vatikan um deutsche Spaltungstendenzen in der Kirche

Ein Beitrag von Felizitas Küble,
Erstellt von Felizitas Küble am 21. September 2019 um 08:50 Uhr
Petersdom

Vatikan (kathnews/CF). In der Online-Ausgabe der Herder-Korrespondenz vom 18.9.2019 berichtet Lucas Wiegelmann, der frühere Feuilleton-Redakteur der WELT, über das Zustandekommen des Papstbriefes vom 29. Juni 2019 an Bischöfe, Kleriker und Kirchenvolk („an das pilgernde Volk Gottes“) in Deutschland. Der Redakteur – er ist heute als Vatikan-Reporter der Herder-Korrespondenz tätig – schildert zugleich die tiefe Sorge […]

Der „Synodale Weg“ erinnert an das „Pastoralkonzil“ in den Niederlanden

Niederländischer Koadjutor hofft und betet, dass es in Kirche in Deutschland zu keiner Spaltung kommt
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 17. September 2019 um 18:11 Uhr
Petersdom

Haarlem/Amsterdam (kathnews). Der Koadjutor des niederländischen Bistums Haarlem-Amsterdam, Msgr. Dr. Jan Hendriks, sieht eine Ähnlichkeit zwischen dem „Synodalen Weg“ der Kirche in Deutschland und dem „Pastoralkonzil“, das Anfang der 70er Jahre in den Niederlanden abgehalten worden ist. Das schreibt er in seinem lateinischen Beitrag der Seite „Quid Novi“ auf seiner Homepage „Arsacal“. „Es sind dieselben […]

Eine Odyssee: 2000 Jahre lateinische Prosa

Eine schwedische Internetseite bietet eine Anthologie lateinischer Prosatexte von der Antike bis zur Neuzeit an.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 17. September 2019 um 11:38 Uhr

Stockholm (kathnews). Dass die abendländische Kultur sich im Medium der lateinischen (und altgriechischen) Sprache erschließt, ist eine Binsenwahrheit. Die Fülle der altsprachlichen Literatur ist enorm. Es ist darum unmöglich,  alle Texte zu lesen. Darum muss sich der Leser je nach Interesse und Motiv auf einzelne Texte beschränken. Eine lateinische Anthologie (Blütenlese/Florilegium) bietet die Möglichkeit, exemplarische […]

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