Vaticanum II

Eine „Amtschefin“ ersetzt nicht den Generalvikar

Im Erzbischöflichen Ordinariat MĂŒnchen fungiert eine Frau als "Amtschefin". Eine kirchenrechtliche Klarstellung und Einordnung ĂŒber ein neu geschaffenes Amt. Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 3. Oktober 2019 um 11:44 Uhr
Frauenkirche in MĂŒnchen

MĂŒnchen (kathnews). „Juristin Stephanie Herrmann leitet kĂŒnftig das MĂŒnchner Ordinariat.“ So titelte das Internetportal „katholisch.de“ diese Woche. Der Leser ist erstaunt. Ist es nicht der Generalvikar, der in Stellvertretung des Bischofs die Verwaltungsbehörde der Diözese leitet? Können auf einmal auch Laien – ob Frau oder Mann spielt keine Rolle – an der Spitze einer diözesanen […]

Die ĂŒberlieferte Liturgie. Nur fruchtbar ‚im Geist des Konzils‘ und andernfalls ‚leblos und ohne Zukunft‘?

Dokumentation, Analyse und Anfragen an eine Antwort in einem Interview. Von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 27. September 2019 um 10:02 Uhr

(kathnews). Am 23. September hat der Journalist Edward Pentin vom US-amerikanischen National Catholic Register ein Interview veröffentlicht, das er mit Kardinal Robert Sarah, dem PrĂ€fekten der Kongregation fĂŒr den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, gefĂŒhrt hat. Darin fragt Pentin seinen GesprĂ€chspartner unter anderem: „Warum denken Sie, dass mehr und mehr junge Leute von der traditionellen Liturgie, […]

50. Jahrestag: Credo des Gottesvolkes

Mit seinem "Credo des Gottesvolkes" ging es dem seligen Papst Paul VI. auch um eine Überwindung der Kirchenkrise, die nach dem Konzil durch eine "Hermeneutik des Bruches" entstanden ist.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 30. Juni 2018 um 11:06 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Heute vor 50 Jahren, am 30. Juni 1968, verkĂŒndete der selige Papst Pauls VI. das „Credo des Gottesvolkes“. Er war bemĂŒht, die nachkonziliare Kirchenkrise, die durch eine „Hermeneutik des Bruches“ (Benedikt XVI.) entstanden ist, zu ĂŒberwinden, ohne das Reformanliegen des Konzils zu gefĂ€hrden. Das Konzil versteht richtig, wer es in der „Hermeneutik der Reform in KontinuitĂ€t“ […]

Ziel der Ökumene ist die „volle Eingliederung“

Freiburger Moraltheologe plĂ€diert fĂŒr Zulassung von evangelischen Ehepartnern zur Kommunion. Seine Argumente lassen sich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht vereinbaren. Das Chaos, das durch die unterschiedlichen Interpretationen von "Amoris laetitia" in die Kirche eingetreten ist und ihre Einheit gefĂ€hrdet, darf durch einen "deutschen Sonderweg" in der Frage der Zulassung von evangelischen Partnern zur heiligen Kommunion nicht noch vergrĂ¶ĂŸert werden. Schadensbegrenzung ist nun oberstes Gebot der Stunde, soll die Einheit der Kirche nicht weiter Schaden leiden. Ein Kommentar von Dr. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 18. April 2018 um 11:53 Uhr
Gero P. Weishaupt am Karlsthron

In die Diskussion ĂŒber die Zulassung des evangelischen Partners einer konfessionsverschiedenen Ehe zur heiligen Kommunion hat sich nun auch der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff eingeschaltet. Ein Kommentar von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt Laut dem Internetportal Katholisches.de vertritt Prof. Eberhard Schockenhoff in der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ die Auffassung, dass es eine „eingebĂŒrgerte Praxis in […]

Die gegenseitige Beziehung von Kirche und Welt

Gaudium et spes Nr. 40 des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 30. November 2017 um 12:03 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Viele reden und urteilen ĂŒber das Zweite Vatikanische Konzil, ohne die Texte je gelesen zu haben. Kathnews bietet eine BlĂŒtenlese einschlĂ€giger Texte des Konzils. Heute Gaudium et spes Nr. 40. Eine HinfĂŒhrung finden Sie hier. Gaudium et spes Nr. 40 Alles, was wir ĂŒber die WĂŒrde der menschlichen Person, die menschliche Gemeinschaft und ĂŒber den letzten Sinn […]

Vatikanum II und die „Macht der Finsternis“

Eine euphorische Weltbejahung und ein grenzenloser Fortschrittsoptimismus kann dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht nachgesagt werden. Text von Gaudium et spes Nr. 37.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 22. November 2017 um 10:13 Uhr
Petersdom

Viele reden und urteilen ĂŒber das Zweite Vatikanische Konzil, ohne die Texte je gelesen zu haben. Kathnews bietet eine BlĂŒtenlese einschlĂ€giger Texte des Konzils. Heute Gaudium et spes Nr. 37 Die Macht der Finsternis (Gaudium et spes Nr. 37) Die Heilige Schrift aber, der die Erfahrung aller Zeiten zustimmt, belehrt die Menschheitsfamilie, daß der menschliche […]

Vatikanum II: Der Mensch ist auch zum Bösen geneigt

Gaudium et spes ĂŒber die Folgen der SĂŒnde.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 27. Oktober 2017 um 19:53 Uhr
Vaticanum II, Konzilseröffnung

Viele reden ĂŒber das Zweite Vatikanische Konzil, ohne die Texte je gelesen zu haben. Kathnews bietet eine BlĂŒtenlese ausgewĂ€hlter Texte des Konzils. Im Folgenden Gaudium et spes 13 (EinfĂŒhrung: hier) Gaudium et spes 13: Die Wirklichkeit der SĂŒnde Obwohl in Gerechtigkeit von Gott begrĂŒndet, hat der Mensch unter dem Einfluß des Bösen gleich von Anfang […]

Vatikanum II: Der Wert des menschlichen Schaffens

Durch die Arbeit der Menschen wird das Werk des Schöpfers weiterentwickelt.  
 Je mehr aber die Macht der Menschen wĂ€chst, desto mehr weitet sich ihre Verantwortung. Gaudium et spes 34
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 3. Oktober 2017 um 10:53 Uhr
Vaticanum II, KonzilsvÀter

Viele reden ĂŒber das Zweite Vatikanische Konzil, ohne die Texte je gelesen zu haben. Kathnews bietet eine BlĂŒtenlese ausgewĂ€hlter Texte des Konzils. Im Folgenden Gaudium et spes 34:  (EinfĂŒhrung: hier) Gaudium et spes 34 Eines steht fĂŒr die Glaubenden fest: das persönliche und gemeinsame menschliche Schaffen, dieses gewaltige BemĂŒhen der Menschen im Lauf der Jahrhunderte, […]

Die Menschen sind in ihrem Wesen gleich, aber in ihren FÀhigkeiten und KrÀften verschieden

Vatikanum II ĂŒber ĂŒber die wesentliche Gleichheit aller Menschen und die soziale Gerechtigkeit. Gaudium et spes 29.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 15. September 2017 um 17:52 Uhr
Petersdom

Viele reden ĂŒber das Zweite Vatikanische Konzil, ohne die Texte je gelesen zu haben. Kathnews bietet eine BlĂŒtenlese ausgewĂ€hlter Texte des Konzils. Im Folgenden Gaudium et spes 29 (Überschriften: GPW). Gaudium et spes, Nr. 29 Grundlegende Gleichheit aller Menschen Da alle Menschen eine geistige Seele haben und nach Gottes Bild geschaffen sind, da sie dieselbe […]

Achtung und Liebe gegenĂŒber dem Gegner

Vatikanum II warnt gleichzeitig vor Indifferentismus: "Diese Liebe und GĂŒte dĂŒrfen uns aber keineswegs gegenĂŒber der Wahrheit und dem Guten gleichgĂŒltig machen." Gaudium et spes 28.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 31. August 2017 um 11:23 Uhr
Vaticanum II, KonzilsvÀter

Viele reden ĂŒber das Zweite Vatikanische Konzil, ohne die Texte je gelesen zu haben. Kathnews bietet eine BlĂŒtenlese ausgewĂ€hlter Texte des Konzils. Im Folgenden Gaudium et spes 28. (Überschriften von GPW). Eine EinfĂŒhrung in den Text finden sie hier. Gaudium et spes 28 „Achtung und Liebe sind auch denen zu gewĂ€hren, die in gesellschaftlichen, politischen […]