Leichter Anstieg: Altgriechisch kann sich in Deutschland gut behaupten

Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) f├╝hrt Zunahme auf ungebrochene Attraktivit├Ąt des Griechischunterrichts zur├╝ck.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 23. September 2019 um 13:07 Uhr
Europa

Von┬áKarl Boy├ę

Wiesbaden/Berlin/Speyer (kathnews/DAV). Neben einem noch anhaltenden Aufw├Ąrtstrend im Schulfach Spanisch weisen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes f├╝r das Schuljahr 2018/2019 im Fach Griechisch gegen├╝ber dem vorausgehenden Schuljahr eine Zunahme von etwa 1,1% aus. Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) f├╝hrt das auf eine ungebrochene Attraktivit├Ąt des Griechischunterrichts zur├╝ck.

Die Sprache Homers und Platons h├Ąlt sich trotz eines ununterbrochenen R├╝ckganges bei den f├╝hrenden deutschen Schulfremdsprachen seit Jahren auf einem respektablen Niveau. Nach Angaben des DAV-Vorsitzenden OStD Hartmut Loos (Speyer) birgt Griechisch mit seinen direkten Einblicken in die Werkst├Ątten des fr├╝hen Europa und den unmittelbaren Zug├Ąngen zu den Grundfragen und Modellkonflikten der Menschheit ein f├╝r die Urteilskraft von Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern hohes Bildungspotential.

„Kulturgeschichtliche Kenntnisse aus erster Quelle und nachhaltige Bildung wie auch der Wert von Reflexion und Tiefenbetrachtung haben in der jungen Generation nach wie vor einen beachtlichen Stellenwert“, betonte Hartmut Loos heute in Speyer.

Foto: Europa – Bildquelle: NASA

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu. Datenschutzerkl├Ąrung