Deutschland

Wo blieb ein klares Wort der deutschen Bischöfe bei der Regierungsbildung?

Ein Kommentar von Prof. Dr. Hubert Gindert - „Forum deutscher Katholiken“.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 19. Januar 2018 um 08:29 Uhr
St. Bonifatius

Nach den vergeblichen BemĂŒhungen eine Jamaika-Koalition zu schmieden, haben die Unionsparteien im zweiten Anlauf versucht, mit der SPD eine „große Koalition“ zusammenzubringen. Wichtige Verhandlungsthemen waren die BĂŒrgerversicherung, der Spitzensteuersatz, der SolidaritĂ€tszuschlag und die FamilienzusammenfĂŒhrung fĂŒr FlĂŒchtlinge, die keine Aufenthaltsgenehmigung auf Dauer haben. Ein politischer Neuanfang oder eine Wende sehen anders aus. So existentielle Themen wie […]

FĂŒr eine gute Zukunft Europas – Keine christliche Kultur ohne Jesus Christus

Kardinal Reinhard Marx ruft zu Einsatz fĂŒr christliche PrĂ€gung auf.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 1. Januar 2018 um 12:33 Uhr
Kardinal Reinhard Marx

MĂŒnchen (kathnews/DBK). Die christliche PrĂ€gung Deutschlands und Europas beizubehalten erfordert – nach Worten von Kardinal Reinhard Marx –, dass sich Menschen in Politik und Gesellschaft engagieren, die von Jesus von Nazareth her denken. „Es gibt keine christliche Kultur in unserem Land ohne Jesus und seine Perspektive. Mit ihm, mit seiner Lebensgeschichte, seinen Worten wollen wir […]

„Sie mĂŒssen höllisch aufpassen, dass sie den Himmel nicht aus den Augen verlieren.“

Der jĂŒdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn ĂŒber das Christentum in Deutschland.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 5. Dezember 2017 um 15:02 Uhr
Himmel, Natur

Ravensburg (kathnews/CF/idea). Deutschland ist „mehr oder weniger“ eine Heidenrepublik. Im Land herrsche religiöse Ahnungslosigkeit. Diese Ansicht vertritt der jĂŒdische Historiker und Bestseller-Autor Prof. Dr. Michael Wolffsohn in der SchwĂ€bischen Zeitung. Ihm zufolge ist das Christentum „weitgehend zur Folklore verkĂŒmmert“. Nur noch eine Minderheit der Christen wisse, warum Weihnachten, Ostern und Pfingsten gefeiert werden. Zugleich nehme […]

Papst Franziskus: Freiwilliger Zölibat ist keine Lösung

Lösungen fĂŒr den Mangel an Berufungen, der Malteserorden und das VerhĂ€ltnis mit Kardinal Raymond Burke, der Umgang mit dem Teufel und persönliche Glaubenszweifel: Eine Vielzahl von Themen haben Papst Franziskus und der Chefredakteur der "Zeit" im ersten Interview des Heiligen Vaters mit einer deutschen Zeitung angesprochen.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 9. MĂ€rz 2017 um 10:35 Uhr
Heilige Weihe

Von Anian Christoph Wimmer. MĂŒnchen (kathnews/CNA Deutsch). Schlagzeilen bei deutschen Medien machte bereits vor der Veröffentlichung des Interviews die Aussage, der Papst wolle ĂŒber Viri Probati nachdenken. Einzelne Journalisten schoben dabei Franziskus erneut Aussagen unter, die er so gar nicht machte. Lösung durch Gebet TatsĂ€chlich sagt Franziskus folgendes auf die Frage von „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, […]

Überlegungen zur Neuerscheinung „Letzte GesprĂ€che“ mit Papst Benedikt

Von Prof. Dr. Hubert Gindert.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 5. Oktober 2016 um 22:00 Uhr
Papst Benedikt XVI.

Das Interview „Letzte GesprĂ€che“ von Peter Seewald mit Papst Benedikt XVI. ist nur die OuvertĂŒre zu einer umfassenden Biographie ĂŒber diesen Papst. Aus ihr lĂ€sst sich aber schon erahnen, dass die ganze Zeitepoche, die das Leben Benedikts umfasst, aufscheinen wird. Wer global denkt, wie der Papst der Weltkirche, kann sich nicht zu lange mit Details […]

Spezifische kirchliche Seelsorge fĂŒr deutsche Vertriebene wird gestrichen

VertriebenenverbĂ€nde sollen sich um Pflege des religiösen Erbes und der Kultur kĂŒmmern.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 30. September 2016 um 07:46 Uhr
Kardinal Reinhard Marx

Fulda (kathnews/CF/domradio). In Folge des Zweiten Weltkriegs flohen Millionen Deutsche nach Westen. Damit sie heimisch wurden, baute die katholische Kirche in der Bundesrepublik Deutschland eigene Seelsorge-Strukturen auf, die nun allerdings auslaufen. 70 Jahre danach beenden die Bischöfe ihre ĂŒberdiözesane Seelsorge fĂŒr Heimatvertriebene und Aussiedler. KĂŒnftig sollen die katholischen VertriebenenverbĂ€nde sich eigenstĂ€ndig um die Pflege des […]

Bischöfe sind Hauptverantwortliche fĂŒr die Kirchenkrise in Deutschland

PrÀlat Prof. Dr. iur. can. Georg May vollendet sein 90. Lebensjahr.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 16. September 2016 um 12:32 Uhr
Bischöfe

Der glaubenskonservative Professor und PrĂ€lat Dr. Georg May kann heute sein 90. Wiegenfest feiern, wozu wir ihm herzlich gratulieren, alles Gute und Gottes reichen Segen wĂŒnschen. Der katholische Theologe und Kirchenrechtler ist am 14. September 1926 in Liegnitz (Schlesien) geboren. Er lehrte jahrzehntelang an der UniversitĂ€t Mainz Kirchenrecht und kirchl. Rechtsgeschichte. Er lebt in Budenheim […]

Priesterweihen in Deutschland im Sinkfllug

Domradio: Priesterberuf so unattraktiv wie nie. - Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 21. August 2016 um 08:45 Uhr
Priesterkragen

Jeder GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines Unternehmens wĂŒrde sich fragen, was an seiner Strategie falsch war, dass es zu dieser Katastrophe kommen konnte: Sinkflug bei den Priesterweihen. Nicht so die Mehrheit des deutschen Episkopats. Etliche Bischöfe fahren weiterhin ihren liberalen Kurs – ohne RĂŒcksicht auf Verluste. Nun werden tiefgreifende Strukturreformen in Trier und Limburg durchgefĂŒhrt, die zur de […]

Irisches Verfassungsgericht: Ungeborene haben Recht auf Leben

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 10. August 2016 um 14:35 Uhr
Embryo

Eine erfreuliche Nachricht: Das Verfassungsgericht Irlands erklĂ€rt, ungeborene Kinder hĂ€tten ein Recht auf Leben. Eine Nachricht, die aber auch nachdenklich macht: Heute kann man nicht mehr unbedingt davon ausgehen, dass Gerichte gerecht urteilen. Immer mehr verfallen sie einem regelrechten „Judikativen Aktivismus“, mit welchem sie im Grund Politik betreiben. In Deutschland ist die Lage eigentlich nicht […]

Im Jahr 1940 – 21 kirchliche Eheannullierungen

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 29. MĂ€rz 2016 um 07:50 Uhr
Hochzeitsbank

Der „Legionario“ war seit den 1930er Jahren die offiziöse Zeitung des Erzbistums SĂŁo Paulo in Brasilien. Diese Zeitung hatte aber nationale Verbreitung und zum Teil internationalen Einfluss. Leiter des Legionarios war der katholische Journalist und Aktivist Plinio CorrĂȘa de Oliveira. Viele seiner Artikel des Legionarios können heute im Internet gelesen werden. Sie zeigen, welch hohes […]