Kommentar

Aachen – Frankfurt – Pressburg (Bratislava): Königsglanz und Gloria

Die slowakische Republik übernimmt im Juli die EU-Ratspräsidentschaft. In Aachen ist aus diesem Anlass eine Sonderausstellung über die Krönungen in Pressburg (Bratislava) zu sehen.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 20. Juni 2016 um 15:14 Uhr
Aachener Dom

Von 936 bis 1531 war Aachen, die Stadt Karls des GroĂźen, Krönungsort der deutsch-römischen Könige. Die Krönung in Aachen war die Voraussetzung fĂĽr die Kaiserkrönung in Rom. In der Goldenen Bulle von 1356 bestimmte Karl IV., der Luxemburger, Aachen als Krönungsort. Ab dem 13. Jahrhundert waren es beinahe ausnahmslos die Herrscher der Habsburger, die in […]

Markt für Pränataldiagnostik expandiert stark / Lückenlose Rasterfahndung

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 3. Juni 2016 um 20:15 Uhr
Embryo

Katastrophale Aussichten fĂĽr das Recht auf Leben kranker Kinder. Die Firma fĂĽr Marktforschung „P & S Market Research“, die sich auf den Gesundheitsmarkt spezialisiert hat, geht davon aus, dass der Markt fĂĽr nicht-invasive Pränataldiagnostik bis 2020 stark expandieren wird. Konkret bedeutet dies, dass die lĂĽckenlose Auffindung von Krankheiten bei ungeborenen Kindern stattfindet. In 90 Prozent […]

Amoris Laetitia: Vor einem Dilemma

Die herrschende Meinung unter den Theologen ist, dass die Lehre durch „Amoris laetitia" nicht geändert wurde, trotz mancher Passagen, die das Gegenteil andeuten. Es bleibt also alles beim Alten - was das Lehramt anbelangt. Die Enttäuschung darüber würde möglicherweise erklären, wieso in Deutschland das Echo unter den progressistischen Theologen so schwach war, wie Kardinal Lehmann behauptet.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 16. Mai 2016 um 13:32 Uhr
Kardinal Lehmann

Kommentar von Mathias Gersdorff: In einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ – einem linksorientierten Blatt – stellt Kardinal Karl Lehmann enttäuscht fest, dass „Amoris Laetitia“ in Deutschland auf recht verhaltene Resonanz stieĂź: „Wenn ich das öffentliche Echo auf das Papstschreiben „Amoris laetitia“ anschaue, stelle ich ein ganz schnelles Abflauen des Interesses fest. Gut, die medialen […]

Kardinal Burkes Wort zu „Amoris Laetitia“ begrenzt Deutungs-Wildwuchs

Kardinal Raymond Burkes Stellungnahme zu „Amoris Laetitia“, veröffentlicht nur wenige Tage nach dessen Präsentation am 8. April, hat bei manchen Befremden ausgelöst. 
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 13. Mai 2016 um 22:10 Uhr

Es gab zwei Hauptkritikpunkte: 1. Kardinal Burke wĂĽrde Amoris Laetitia nicht zum Lehramt zählen, obwohl der Text als Apostolisches Schreiben herausgegeben wurde. 2. AuĂźerdem wĂĽrde Kardinal Burke nicht kritisch genug mit dem hochpolemischen Kapitel 8 umgehen, in welchem die „irregulären“ Situationen behandelt werden. Inzwischen sind vier Wochen vergangen, in denen die öffentliche Debatte um das […]

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Bischof Schneiders Wort zu „Amoris Laetitia“ gibt Orientierung im Chaos

Papst oder Glaubenskongregation muss fĂĽr Klarheit sorgen.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 11. Mai 2016 um 13:41 Uhr
Weihbischof Athanasius Schneider

Kommentar von Mathias von Gersdorff: Wenige päpstliche Dokumente der letzten Jahrzehnte wurden derart häufig kommentiert, wie das Apostolische Schreiben „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus. Dieses Dokument ist das Ergebnis einer öffentlichen Debatte, die ĂĽber zwei Jahre anhielt. Diese Debatte nahm ihren Anfang mit einer Rede von Kardinal Walter Kasper, in welcher er die Zulassung von […]

„Amoris Laetitia“ und die Teilnahme an den Sakramenten

Die eine Fußnote und die Praxis im internen Forum. Weihbischof von Haarlem-Amsterdam äußert sich zu „Amoris Laetitia".
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 7. Mai 2016 um 22:53 Uhr
Petersdom

Einleitung von Gero P. Weishaupt: Nach den Kardinälen Gehard Ludwig MĂĽller (Rom) und Wim Eijck (Utrecht), den Moraltheologen Dr. Lambert Hendriks (Roermond) und Prof. Dr. Josef Spindelböck (St. Pölten) sowie den Kirchenrechtlern Dr. Markus Graulich (Rom) und Dr. Gero P. Weishaupt (Aachen) hat nun erneut ein Bischof die Kontinuität des nachsynodalen Schreibens „Amoris Laetitia“ von […]

So half mir die FĂĽrsprache der hl. Rita bei einer Konzelebration in Cascia

Von Pfarrer Dr. hc Hans Stein.
Erstellt von Felizitas KĂĽble am 6. Mai 2016 um 16:38 Uhr
Priester mit Kelch

Als deutscher Priester schlesischer Herkunft bin ich manchmal mit polnischen Pilgergruppen unterwegs zu katholischen Wallfahrtsstätten. Als wir im Sancutarium (Heiligtum) der hl. Rita von Cascia in Italien ankamen, wurde ich montags fĂĽr die Konzelebration bei der hl. Messe eingeteilt. Der Hauptzelebrant war ein katholischer Geistlicher, der zugleich als Theologieprofessor wirkte und im Generalvikariat tätig war. […]

Papst Franziskus hat die kirchliche Disziplin nicht geändert

Präfekt der Glaubenskongregation: Familiaris Consortio Nr. 84 unverändert in Geltung.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 5. Mai 2016 um 18:25 Uhr
Kardinal MĂĽller

Von Gero P. Weishaupt: Wenngleich das nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia mehr ist als eine FuĂźnote, so scheint es, als ob der Fokus des öffentlichen Interesses sich im Augenblick auf eine Aussage in der FuĂźnote 351 konzentriert. Aus dieser wird geschluĂźfolgert, dass Papst Franziskus die bisherige Praxis in Bezug auf die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion […]

Wird die Bischofskonferenz deutsche Priester zum Sakrileg zwingen?

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 1. Mai 2016 um 10:32 Uhr

Nach der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Amoris Laetitia“ hat sich die Mehrheit der Priester und Theologen, die dem sog. konservativen Lager zugeordnet werden, mit der Frage beschäftigt, ob das Schreiben ein Bruch mit der Tradition und dem römisch-katholischen Lehramt darstellt. Die herrschende Meinung ist, dass sich nichts verändert hätte und dass Papst Franziskus nichts an […]

Bleibt der Altar bald leer?

In einer Teilkirche oder in den Teilkirchen einer Region, eines Landes, in denen das kirchliche Leben quasi vollends zum Erliegen gekommen ist, muĂź sich niemand wundern, wenn es so gut wie keine Berufungen zu einem geistlichen Leben im Priesteramt oder in einer Gemeinschaft mehr gibt.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 26. April 2016 um 12:13 Uhr
Pfarrkirche St. Leonhard - Leonberg i. d. Oberpfalz

Kommentar von Peter Winnemöller (zuerst erschienen auf katholon.de): Es gibt so gut wie keine Priesteramtskandidaten mehr. Das hat wohl inzwischen jeder begriffen, der sich ein wenig in der katholischen Kirche in Deutschland auskennt. Im Erzbistum Paderborn wurden in den 80er Jahren zuweilen 30 und mehr junge Männer zu Priestern geweiht. Heute sind es zwischen drei […]

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