Kommunionempfang

Kardinal Woelki nimmt seine Veranwortung wahr – auch für die Weltkirche

"Es kann doch nicht sein, dass wir in Deutschland eine Regel schaffen, die im Ausland nicht mehr gilt." Der Kölner Weihbischof Puff nimmt Stellung zu Vorwürfen gegen Kardinal Woelki.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 18. Mai 2018 um 17:47 Uhr
Kardinal Woelki

Köln (kathnews/Domradio). In einem Interview des Kölner Domradios geht der Kölner Weihbischof Ansgar Puff u.a. auf VorwĂĽrfe gegen Kardinal Woelki in Bezug auf die Abweisung der „pastoralen Handreichung“ ein, nach der im Einzelfall auch der evangelische Partner einer konfessionsverschiedenen Ehe die heilige Kommunion empfangen soll. „Jetzt wird daraus in den Medien der groĂźe Grabenkampf ‚Kardinal […]

Maltas Bischöfe: Geschiedene Wiederverheiratete „im Frieden mit Gott“ können zur Kommunion

Während die Debatte über Amoris Laetitia weiter an Fahrt aufnimmt, haben die Bischöfe Maltas Leitlinien veröffentlicht, die geschiedenen Wiederverheirateten ermöglichen, nach "ehrlicher Prüfung" unter Umständen zur Kommunion zu gehen.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 15. Januar 2017 um 15:12 Uhr
Hochzeitsbank

Von Elise Harris und Anian Christoph Wimmer: (kathnews/CNA-Deutsch). Die Einleitung des Dokuments beginnt mit den Worten: „Wie der Stern, der die Drei Weisen zu ihrer Begegnung mit Jesus fĂĽhrte“, so erleuchte Amoris Laetitia auch „unsere Familien auf ihrer Reise zu Jesus als seine JĂĽnger.“ Diese Botschaft gelte auch fĂĽr Paare und Familien in „komplexen Situationen“, etwa solche, die sich […]

Papst Franziskus hat die kirchliche Disziplin nicht geändert

Präfekt der Glaubenskongregation: Familiaris Consortio Nr. 84 unverändert in Geltung.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 5. Mai 2016 um 18:25 Uhr
Kardinal MĂĽller

Von Gero P. Weishaupt: Wenngleich das nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia mehr ist als eine FuĂźnote, so scheint es, als ob der Fokus des öffentlichen Interesses sich im Augenblick auf eine Aussage in der FuĂźnote 351 konzentriert. Aus dieser wird geschluĂźfolgert, dass Papst Franziskus die bisherige Praxis in Bezug auf die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion […]

Keine Ă„nderung – Die Weisungen von Johannes Paul II. bleiben auch nach „Amoris laetitia“ vollumfänglich in Geltung

Auszug eines Kommentars des österreichischen Moraltheologen Prof. Josef Spindelböck.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 28. April 2016 um 17:31 Uhr
Papst Johannes Paul II.

Nach dem österreichischen Moraltheologen Josef Spindelböck hat Papst Franziskus mit „Amoris laetitia“ die bisherige Praxis im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen nicht geändert. Darum kann „Amoris laetitia“ nur im Licht von „Familiaris Consortio“ und des bisherigen Lehramtes interpretiert und im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Pastoral angewendet werden. Kathnews stellt im Folgenden einen Auszug aus […]

Differenzierte Beurteilung des Einzelfalls

Wo eine Wiederheirat mit schwerer Schuld verbunden ist, wird ein Kommunionempfang nicht möglich sein. Wo keine schwere Schuld vorliegt, kann das zu anderen Konsequenzen führen.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 19. April 2016 um 12:18 Uhr
Berliner Dom

Berlin (kathnews). „Papst Franziskus rät zu einer differenzierten Beurteilung jedes Einzelfalls“ in Bezug auf den Kommunion fĂĽr wiederverheiratete Geschiedene. Das sagte Familienbischof Heiner Koch, Erzbischof von Berlin, in einem Interview der Kölner Kirchenzeitung. Es könne sein, „dass mit der Trennung und Wiederheirat schwere Schuld verbunden ist, was einen Empfang der Kommunion ausschieĂźen wĂĽrde“. „Es kann […]

Hermeneutischer Grundsatz zum Verstehen von „Amoris laetitia“

Die in den FuĂźnoten des nachsynodalen Schreibens zitierten Texte des Lehramtes unbedingt mitlesen. Nur so vesteht man die Intention von Papst Franziksus: das was er will und das was er nicht will.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 13. April 2016 um 21:14 Uhr
Petersplatz mit Gero P. Weishaupt

Das nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ ist kein dogmatischer oder kirchenrechtlicher Text, sondern ein pastorales Scheiben des Papstes ĂĽber Ehe und Familie. Dies bestimmt seine Sprache. Pastorale Sprache hat den Nachteil, dass sie fĂĽr verschiedene Interpretationen offen ist, die nicht der Absicht des Autors entsprechen. Darum sind Grundsätze der Hermeneutik zu beachten. Ein zentraler Grundsatz besagt, […]

Kardinal Eijk: Die bisherige Praxis bleibt bestehen

Kommunionempfang wiederverheirateter Geschiedener auch nach Amoris Laetitia nicht möglich.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 8. April 2016 um 18:37 Uhr
Papst Franziskus

Utrecht (kathnews). Auf einer Pressekonferenz in Utrecht (NL) hat der Vorsitzende der Niederländischen Bischofskonferenz Wim Kardinal Eijk heute das postsynodale Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus vorgestellt. Treue zur Lehre und pastorale Sorge Das Dokument sei, so der Kardinal, die Krone in einem Prozess der Besinnung auf Ehe und Familiepastoral. Amoris Laetitia haben einen auffallend existenziellen […]

„Dem Zeitgeist die Stirn bieten“

Philosoph Robert Spaemann warnt vor Schlupfwegen und Verwässerung der Botschaft Jesu.
Erstellt von Radio Vatikan am 16. Oktober 2015 um 19:47 Uhr
Christus König

Vatikan (kathnews/RV/vatican-magazin). Der deutsche Philosoph Robert Spaemann rät von einer Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ab. In einem Aufsatz im neuen „Vatican“-Magazin äuĂźert sich Spaemann damit zu einer der auf der vatikanischen Bischofssynode besprochenen Fragen. Er weist darauf hin, dass die katholische Kirche „die einzige Institution der Welt“ sei, „die das vor Gott gegebene […]

ZdK-Papier: Kardinal Marx zieht notgedrungen die Notbremse

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 15. Mai 2015 um 17:25 Uhr
Kardinal Reinhard Marx

Nachdem Bischof Stefan Oster von Passau schon am 11. Mai 2015 das Positionspapier des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ kritisierte, hat nun auch Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, das Papier am 15. Mai 2015 gerĂĽgt: „Das Dokument enthält aber auch einige Forderungen, die theologisch so nicht akzeptabel sind. Die Forderung nach einer Segnung gleichgeschlechtlicher […]

Denkt das ZdK schon an die Zeit nach der Synode?

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 13. Mai 2015 um 12:50 Uhr
Mathias von Gersdorff

In der anmaĂźenden Stellungnahme wurde die Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, die moralische Unbedenklichkeit von kĂĽnstlichen VerhĂĽtungsmitteln, eine Neubewertung von nicht nicht-ehelichen Partnerschaften u.a. gefordert. Ăśber Kardinal Kaspers Forderung hinaus Mit ihren Forderungen geht das „Zentralkomitee“ viel weiter als das, was Kardinal Walter Kasper in seiner Rede Anfang 2014 vor dem Konsistorium vorgeschlagen hatte. Kasper schlug […]