Gaudium et spes
Gaudium et spes. Artikel 4
Einleitung von Dr. Gero P. Weishaupt: Der Dialog der Kirche mit der Welt. Das war ein Grundanliegen des seligen Papstes Johannes XXIII., als er am 11. Oktober 1962 das Zweite Vatikanische Konzil eröffnete. Dialog mit den Menschen der Gegenwart bedeutete, dass sich die Kirche durch das Konzil der „Welt von heute“ zuwenden mußte. Die Konzilsväter […]
Gaudium et spes. Artikel 3
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Die ersten drei Artikel von Gaudium et spes stellen eine Einführung in den gesamten Text dar, in dem der Mensch in der Welt von heute zentral steht. Drücken die Konzilsväter in den ersten beiden Artikeln ihre Verbundenheit mit der Gemeinschaft der Menschen, an die sich die Konstitution wendet, aus, so […]
Gaudium et spes. Artikel 1 und 2
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Papst Johannes XXIII. wollte ausweislich seiner Eröffnungsansprache vom 11. Oktober 1962 durch das Zweite Vatikanische Konzil u.a. die Kirche für einen Dialog mit der modernen Welt öffnen. Diesem Anliegen kommt insbesondere die Pastoralkonstitution Gaudium et spes entgegen, deren Thema die Kirche in der Welt von heute ist. Im ersten Teil […]
Gaudium et spes. Artikel 38
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Durch die Inkarnation (Menschwerdung) und das Paschamysterium (Ostergeheimnis von Tod und Auferstehung) Christi ist die gesamte Schöpfung mit dem Menschen als ihrer Krönung zu neuer Würde erhoben worden. In Christus ist alles zusammengefaßt, er ist das Haupt der Schöpfung. Darum werden in ihm alle weltlichen Werte geadelt. Auf der Grundlage […]
Gaudium et spes. Artikel 37
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Schon in Artikel 13 von Gaudium et spes erinnern die Konzilsväter an die Realität der Sünde. Sie wird verstanden als „Auflehnung gegen Gott und den Willen, sein Ziel außerhalb Gottes zu erreichen” (GS, 13). Eine euphorische Weltbejahung und ein grenzenloser Fortschrittsoptimismus kann dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht nachgesagt werden. Zwar […]
Gaudium et spes. Artikel 36
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Die Konzilsväter bekennen sich in Artikel 36 der Pastoralkonstitution Gaudium et spes zur richtigen Eigengesetzlichkeit (Autonomie) der irdischen Wirklichkeit. Theologisch begründen sie dies mit Gott als dem Schöpfer aller Dinge. „Durch ihr Geschaffensein selber nämlich haben alle Einzelwirklichkeiten ihren festen Eigenstand, ihre eigene Wahrheit, ihre eigene Gutheit sowie ihre Eigengesetzlichkeit […]
Gaudium et spes. Artikel 34
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Das Zweite Vatikanische Konzil wollte mit seinem pastoralen Ansatz auf die Zeichen der Zeit und die Fragen des heutigen Menschen eingehen. So steht in Artikel 34 die Frage nach dem Wert des menschlichen Schaffens (Lat.: navitas) und der Bedeutung, die die Kirche dem menschlichen Fortschritt im Licht des Glaubens bemisst, […]
Gaudium et spes. Artikel 29
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Im Rahmen der Thematik über die menschliche Gemeinschaft, die im zweiten Kapitel der Pastoralkonstitution Gaudium et spes behandelt wird, widmen sich die Konzilsväter der fundamentalen Gleichheit (fundamentalis aequalitas) des Menschen, die allerdings Verschiedenheit nicht ausschließt. Sie begründen die fundamentale Gleichheit in der Schöpfungs- und Heilsordnung Gottes: Alle Menschen sind grundsätzlich gleich, […]
Gaudium et spes. Artikel 28
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Ein Hauptanliegen der Väter des Zweiten Vatikanischen Konzils war der Dialog der Kirche mit der modernen Welt. Die Kirche stößt dabei häufig auf Positionen im gesellschaftlichen, politischen und auch religiösen Bereich, die ihrem Glauben entgegengesetzt sind. Die verschiedenen Denkweisen fordern darum einen aufrichtigen Dialog. Dieser setzt allerdings zwei Dinge voraus: […]
Gaudium et spes. Artikel 27
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Die Achtung der menschlichen Person liegt in dessen Würde begründet. Darum soll der Mensch den anderen als ein „anderes Ich“ ansehen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er lebt nie für sich alleine, sondern ist an die anderen gebunden, die irgendwie zum eigenen Ich gehören. Darum kann das eigene Ich […]












