Kontinuität

50. Jahrestag: Credo des Gottesvolkes

Mit seinem "Credo des Gottesvolkes" ging es dem seligen Papst Paul VI. auch um eine Überwindung der Kirchenkrise, die nach dem Konzil durch eine "Hermeneutik des Bruches" entstanden ist.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 30. Juni 2018 um 11:06 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Heute vor 50 Jahren, am 30. Juni 1968, verkündete der selige Papst Pauls VI. das „Credo des Gottesvolkes“. Er war bemüht, die nachkonziliare Kirchenkrise, die durch eine „Hermeneutik des Bruches“ (Benedikt XVI.) entstanden ist, zu überwinden, ohne das Reformanliegen des Konzils zu gefährden. Das Konzil versteht richtig, wer es in der „Hermeneutik der Reform in Kontinuität“ […]

Bestätigung heißt Überprüfung – Das MP „Magnum Principium“

Kardinal Sarah klärt auf: Der Gottesdienstkongregation kommt auch nach dem Motu Proprio "Magnum Principium“ eine entscheidende Kontrollfunktion bei Übersetzungen liturgischer Texte seitens der Bischofskonferenzen zu.  Auch ist die Instruktion "Liturgiam authenticam“ weiterhin in Geltung. "Magnum principium" bedeutet eine Reform in Kontinuität.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 16. Oktober 2017 um 08:58 Uhr

Von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt: Vatikan (kathnews). Papst Franziskus hat mit dem Motu Proprio „Magnum Principium“ den Bischofskonferenzen mehr Kompetenzen im Bereich der Übersetzung liturgischer Bücher und der Anpassungen in der Liturgie zuerkannt. Dies tat er nicht zuletzt auch im Hinblick auf eine stärkere Dezentralisierung der Kirche. Reform Bei der Gesetzesänderung handelt es […]

In Kontinuität mit seinen Vorgängern

Papst Franziskus „erteilt kreativen Geistern und freischaffenden liturgischen Altarkünstlern ... eine Absage", schreibt Regina Einig in „Die Tagespost".
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 26. August 2017 um 10:15 Uhr
Papst Franziskus

Rom (kathnews). Papst Franziskus hat auf einer liturgiewissenschaftlichen Tagung in Rom Kritik geübt an „Oberflächlichkeiten und entstellenden Praktiken“ in der Liturgie. Das schreibt Regina Einig in der jüngsten Ausgabe von „Die Tagepost“. Aufhorchen lasse auch, dass der Papst „im Zusammenhang mit der Liturgiereform von der Notwendigkeit des Gehorsams sprach“, schreibt Einig weiter. „Disziplin und Regeln […]

Kloster Heiligenkreuz hat keine Nachwuchssorgen

Orden bzw. Klöster, die ein katholisches Profil erkennen lassen und das Zweite Vatikanische Konzil im Sinne einer "Reform in Kontinuität" (Benedikt XVI.) umsetzen, brauchen sich über Nachwuchs und Vergreisung keine Sorgen zu machen. Ihnen gehört die Zukunft.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 17. August 2017 um 12:33 Uhr
Prof. Dr. Bernhard Vosicky

Heiligenkreuz (kathnews). Das Zisterzienserkloster „Heiligenkreuz“ im Wiener Wald hat einen Höchststand an Mönchen erreicht. Das meldete der ORF. „Am Montagabend wurden weitere vier junge Männer in die Gemeinschaft der Zisterzienser aufgenommen. Insgesamt gehören damit 102 Mönche dem Stift an“, so der ORF. „Inklusive der vier neuen Mönche kann das Stift auf zehn Novizen verweisen. Fünf […]

Papst Franziskus hat die Beweiskriterien nicht geändert

Ehenichtigkeitsverfahren sind durch das Motu Proprio „Mitis Iudex Dominus Iesus“ von Papst Franziskus zwar vereinfacht worden, an den Beweisvorgaben hat sich aber nichts geändert. Eine kirchenrechtliche Klarstellung von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 20. Februar 2017 um 14:26 Uhr

„Amoris laetitia“ – Hermeneutik der Reform in Kontinuität: Am vergangenen Samstag berichtete die „Die Tagespost“, dass der Erzbischof von Baltimore, William E. Lori,  in seinen diözesanen Richtlinien zur Anwendung von „Amoris laetitia“ die Seelsorger aufrief, das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus im Einklang mit dem bisherigen Lehramt, d.h. vor allem mit „Familiaris Consortio“, „Veritatis Splendor“ […]

Abkoppelung des Pontifikats von den Vorgängern bekommt der Kirche nicht

Anlässlich des 80. Geburtstages von Papst Franziskus blickt Gudrun Sailer, Redakteurin bei der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, auf ein Pontifikat der „Revolution der Herzen“.
Erstellt von Radio Vatikan am 17. Dezember 2016 um 11:43 Uhr
Papst Franziskus

Von Gudrun Sailer (RV): Uns im Vatikan bringt dieser Papst mit seinen – heute – 80 Jahren nicht nur zum Staunen, sondern auch an unsere Grenzen. Dauernd gibt es etwas Neues, Außerplanmäßiges oder noch nie Dagewesenes. Morgens kommt man ins Radio und erfährt, er hat wieder einmal irgendwo, nicht bei uns, bei uns noch nie!, […]

Das pastorale Anliegen von „Amoris Laetitia“ setzt die Lehre der Kirche voraus

Was für die Texte von Vatikanum II gilt, gilt auch für Amoris laetitia: Es handelt sich um lehramtliche Texte mit pastoraler Perspektive. Das bestimmt Form und Inhalt. Die Sprache ist nicht dogmatisch oder juridisch, sondern pastoral. Das kann zu zweideutigen Formulierungen führen. Es gilt der hermeneutische Grundsatz: Zweideutige Formulierungen müssen immer in Kontinuität mit dem bisherigen Lehramt gelesen werden.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Dezember 2016 um 11:46 Uhr
Hochzeitsbank

Der folgende Beitrag von Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck wurde in Kurzform am 22.11.2016 auf kath.net publiziert. Aufgrund von Reaktionen der Zustimmung, aber auch der Kritik stellt Kathnews hier eine modifizierte und erweiterte Fassung vor. Von Prof. Dr. Josef Spindelböck Im nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Amoris laetitia“ geht es – entgegen den als „Dubia“ vorgebrachten Befürchtungen […]

Papst Franziskus hat weder die Lehre noch die Disziplin geändert

Papst Franziskus schreibt "Familiaris consortio" seines Vorgängers fort. Moraltheologe Spindelböck erläutert, inwiefern das postsynodale Schreiben "Amoris laetitia" eine Reform in Kontinuität bedeutet.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 10. April 2016 um 19:52 Uhr
Johannes Paul II.

St. Pölten (kathnews). Der St. Pöltener Moraltheologe Joseph Spindelböck sieht in dem am vergangenen Freitag in Rom vorgstellten päpstlichen Schreiben Amoris laetitia über Ehe und Familie weder eine Änderung der Lehre noch eine Änderung der Disziplin, wenn es um die Frage nach dem Sakramentenempfang von Gläubigen in irrigulären Situationen geht. Geändert habe sich lediglich die […]

Regeln für die Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils

Mit der richtigen Interpretation steht und fällt die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 7. Dezember 2015 um 20:42 Uhr
Petersdom

Von Gero P. Weishaupt: Anlässlich des fünfzigsten Jahrstages des Abschlusses des Zweiten Vatikanishen Konzils am 8. Dezember 1965 ist es angebracht, sich die Regeln für dessen Interpretation, mit dem seine Umsetzung steht und fehlt, in Erinnerung zu rufen. Am 6. März 1964 legt die Theologische Kommission des Zweiten Vatikanischen Konzils, deren Präsident der Präfekt des […]

Die Lehrautorität des Zweiten Vatikanischen Konzils

Vor 50 Jahren ging die bedeutendste Kirchenversammlung des 20. Jahrhunderts zu Ende.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 7. Dezember 2015 um 00:18 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Am 8. Dezember 1965 endete das Zweite Vatikanische Konzil. Es war am 11. Oktober 1962 von Papst Johannes XXIII. eröffnet worden. In vier folgenden Sitzungsperionden hat das höchste kirchliche Lehramt Aussagen u.a.  über die Kirche und ihr Verhältnis zur modernen Welt, über die nicht katholischen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, über die nichtchristlichen Religionen und über […]