Heilige Schrift
Karfreitag – „Es ist vollbracht!“
„Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort […]
Gregor van Nazianz: Unsere Waffen sind die Taufe und die Firmung
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus (Mt 4, 1-11) In jener Zeit 1wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. 2Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. 3Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, […]
Heilige Schrift und Glaube der Kirche
Es folgen die Texte des Katechismus der Katholischen Kirche zu den Lesungen des zweiten Ostersonntages (Oktavtag von Ostern) in der sog. ordentlichen Form des Römischen Ritus (Zusammenstellung: Gero P. Weishaupt. Quelle: Homiletisches Direktorium der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung). Lesungen in der heiligen Messe Apg 5, 12-16 Immer mehr wurden im Glauben zum […]
Heilige Schrift und Glaube der Kirche
Am Palmsonntag gedenkt die Kirche des Einzuges Jesu in Jerusalem. Christus erlangt durch seinen Tod und seine Auferstehung die Königsherrschaft. „Der Einzug Jesu in Jerusalem kündigt das Kommen des Reiches an, das der Messias-König durch das Pascha seines Todes und seiner Auferstehung herbeiführt. Mit der Feier dieses Einzugs am Palmsonntag eröffnet die Kirche die große […]
Heilige Schrift und Glaube der Kirche
Einführung von Gero P. Weishaupt:t In der Liturgie der Kirche kommen Texte aus der Heiligen Schrift zum Vortrag, aus denen der Glaube der Kirche hervorgeht. Es war ein Anliegen des Zweiten Vatikanischen  Konzils, die biblischen Texte – die historisch kritische Exegese freilich vorausgesetzt – immer in der Einheit der gesamten Heiligen Schrift, im Licht der […]
Vatikanum II: „Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.“
Einleitung von Gero P. Weishaupt In den abschließenden drei Artikeln der Konzilskonstitution Dei Verbum wird die Bedeutung der heiligen Schrift zusammen mit der Tradition für die Kirche – für Theologie, Liturgie und Frömmigkeit – beschrieben. Seele der Theologie Während Artikel 24 Schrift und Tradition als Fundament für die theologische Forschung, das inspirierte Wort Gottes in […]
Vaticanum II. Die Inspiration der Heiligen Schrift
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Die Heilige Schrift ist Gottes Wort im Menschenwort. Sie hat Gott zum eigentlichen, zum ersten Urheber (auctor primarius). Vermittler von Gottes Wort in Menschenwort ist der Heilige Geist. Er ist es, der den menschlichen Verfasser (auctor secundarius) „inspiriert“. Darum lehrt die Kirche auf der Grundlage biblischer Aussagen die Inspiration der […]
Vaticanum II – Nur das Lehramt der Kirche erklärt die Heilige Schrift verbindlich
Einleitung von Gero P. Weishaupt: In 10. Artikel der Offenbarungskonstitution Dei Verbum des Zweiten Vatikanischen Konzils weisen die Konzilsväter auf die Einheit von Schrift, Tradition und Lehramt hin. Diese sind „so miteinander verknüpft und einander zugestellt (inter se connecti et consociari), dass keines ohne die anderen besteht und dass alle zusammen, jedes auf seine Art, […]
Vaticanum II – Das Verhältnis von Schrift und Überlieferung
Einleitung von Gero P. Weishaupt: In Artikel 9 der Dogmatischen Konstitution Dei Verbum des Zweiten Vatikanischen Konzils heben die Konzilsväter die Einheit von Tradition (Überlieferung) und Heiliger Schrift hervor: „Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil.“ Man merkt dem gesamten Text des Artikels (und des folgenden Artikels […]
Christus – das einzige Wort der Heiligen Schrift
»Um sich den Menschen zu offenbaren, spricht Gott in seiner entgegenkommenden Güte zu den Menschen in menschlichen Worten: „Gottes Worte, durch Menschenzunge ausgedrückt, sind menschlicher Rede ähnlich geworden, wie einst des ewigen Vaters Wort durch die Annahme des Fleisches menschlicher Schwachheit den Menschen ähnlich geworden ist“ (DV 13). Durch alle Worte der Heiligen Schrift sagt […]


















