Kommentar

CSU ĂŒbergibt kampflos Linksideologen Deutungshoheit ĂŒber Ehe

Der Verzicht der CSU auf eine Klage gegen die sog. „Ehe fĂŒr alle“ ist die letzte Episode einer lĂ€ngeren Liste von Kapitulationen gegenĂŒber der linksgrĂŒnen Gesellschaftspolitik. Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 9. MĂ€rz 2018 um 10:13 Uhr
Frauenkirche in MĂŒnchen

Kampflos ĂŒbergibt die C-Partei aus Bayern die Deutungshoheit ĂŒber Ehe und Familie den GrĂŒnen, die maßgeblich in den letzten Jahrzehnten die Anti-Ehe-Revolution im Geiste der 1968er gesteuert haben. Aufgrund der Tatsache, dass die Ehe zwischen Mann und Frau (und die christliche Familie) in der christlichen Gesellschaftsethik einen zentralen Platz einnimmt, ist die de facto Akzeptanz […]

Die Beichte – Das Sakrament der Umkehr

Von Ehrendomherr Dr. Franz Weidemann.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 7. MĂ€rz 2018 um 09:43 Uhr
Foto: Beichtstuhl, St. Leonhard in Leonberg

Das Evangelium von der Tempelreinigung (Joh 2,13-25) fĂŒhrt uns leicht hin auf das Thema der heiligen Beichte. Jesus verhĂ€lt sich ein wenig aufgebracht. Er reinigt das Gotteshaus von allem, was nicht hineingehört. So sollen auch wir unseren inneren Tempel reinigen. SĂ€ubern wir das Herz, das mit allem Möglichen zugestellt ist. Alles, was nicht dort den […]

Weshalb wir LebensschĂŒtzer keine Ă€rztliche Werbung fĂŒr Abtreibung wollen

Eine Stellungnahme zur SPIEGEL-Kolumne von Margarete Stokowski: „Zellen schĂŒtzen, Frauen quĂ€len“. Von Dennis Riehle.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 1. MĂ€rz 2018 um 08:54 Uhr
Menschlicher Embryo

Menschen, die sich gegen die Abtreibung und damit gegen das Töten eines heranwachsenden Kindes stellen, „quĂ€len Frauen“? Welches Weltbild steckt hinter solch einer Aussage, die in ihrer AbsurditĂ€t kaum zu ĂŒberbieten ist? Denn in einer Ideologie, die den Körper der Frau ĂŒber alles stellt – und dabei vergisst, dass darin oftmals ein neues Leben heranreift, […]

Papst Franziskus – Gottes Bote in dieser Zeit

Wir mĂŒssen uns immer die Frage stellen, was Gott uns durch Papst Franziskus sagen möchte. Ein Kommentar von Jessica Heemskerk.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 27. Februar 2018 um 15:38 Uhr
Papst Franziskus

Von Jessica Heemskerk: Den Einen war Benedikt zu konservativ. Die Anderen sehen in Franziskus eine Gefahr fĂŒr den rechten Glauben. Kaum ein Amt in der röm. kath. Kirche bietet so viel ZĂŒndstoff fĂŒr Diskussionen wie das des Petrusamtes. So sind wir nun bereits an einem Punkt angelangt, an dem viele meinen, dass es eine regelrechte […]

Paradigmenwechsel und Dezentralisierung – Der Weg zu einer kirchlichen Ruinenlandschaft

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 19. Februar 2018 um 08:34 Uhr
Skulptur

Wie schon mehrmals berichtet, gab es dieses Jahr zwei PlĂ€doyers fĂŒr die EinfĂŒhrung von Segnungen fĂŒr homosexuelle Paare. Zuerst Ă€ußerte sich Bischof Frank-Josef Bode von OsnabrĂŒck, der sich fĂŒr eine allgemeine EinfĂŒhrung solcher Pseudo-Segnungen aussprach. Schnell wurde er vom Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann und weiteren Vertretern des Klerus in diesem Anliegen unterstĂŒtzt, darunter der Frankfurter Stadtdekan […]

Kardinal Schönborn: Kritik an Bischof Laun, Schweigen zu Homo-Segnungen

Mathias von Gersdorff fragt im Hinblick auf die Situation in Deutschland: "Normale Katholiken werden sich dann immer mehr folgende Frage stellen: Wenn dermaßen eklatante antikatholische Praktiken akzeptiert werden, die schwer die katholische Sittenlehre verletzen, darf man dann noch Kirchensteuer eine Kirche zahlen, die von der LGBT-Lobby okkupiert zu sein scheint?"
Erstellt von kathnews-Redaktion am 15. Februar 2018 um 10:54 Uhr
Kardinal Christoph von Schönborn

Wien/Salzburg (kathnews/MvG). Weihbischof Andreas Laun ĂŒbte vergangene Woche heftige Kritik hinsichtlich des Vorschlags von Kardinal Reinhard Marx und Bischof Franz-Josef Bode, Segnungen homosexueller Paare einzufĂŒhren. Der vermeintliche Vergleich solcher Segnungen mit Konzentrationslagern erzĂŒrnte Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien und Erzbischof Franz Lackner von Salzburg. „Wortwahl und Vergleich sind gĂ€nzlich unangemessen“, so Erzbischof Lackner. Die US-amerikanische Journalistin Maike Hickson, […]

Chaos in katholischer Kirche Deutschlands beinhaltet weitgehende Implikationen

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 11. Februar 2018 um 11:27 Uhr
St. Bonifatius

Lehramtstreue deutsche Katholiken sind schon seit langem Kummer gewohnt. Doch selten kam aus den obersten Stellen, also von den Bischöfen selbst, in geballter Form so viel Respektlosigkeit fĂŒr Tradition und Lehramt: 1. Anfang des Jahres forderte Franz-Josef Bode, Bischof von OsnabrĂŒck und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, die EinfĂŒhrung von Segnungen fĂŒr homosexuelle Paare. 2. […]

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Wollen wir unsere christlich-abendlÀndische Kultur neu entdecken und wertschÀtzen?

Ein Kommentar von Prof. Dr. Hubert Gindert - "Forum Deutscher Katholiken".
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 11. Februar 2018 um 10:15 Uhr
Christus Pantokrator

ZunĂ€chst eine alte Geschichte: Im Jahre 476 n. Chr. hat der germanische SöldnerfĂŒhrer Odoaker den letzten römischen Kaiser Romulus Augustulus abgesetzt. Damit endete die letzte Epoche des Weströmischen Kaiserreichs. Odoaker verlangte vom römischen Senat, dass die kaiserlichen Insignien nach Byzanz, d.h. nach Ost-Rom, geschickt wurden. Das war das Zeichen des auch formalen Endes einer 800-jĂ€hrigen […]

Der Progressismus will den „moralischen Paradigmenwechsel“

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 10. Februar 2018 um 10:14 Uhr
Kreuzigung Christi - Glaskunst

Die jĂŒngsten PlĂ€doyers von Kardinal Reinhard Marx und Bischof Franz-Josef Bode zugunsten von Segnungen homosexueller Partnerschaften haben auf der ganzen Welt ErschĂŒtterung und Entsetzen ausgelöst. Die Demarche der beiden Deutschen ist allerdings keine isolierte Handlung. Auf breiter Front blĂ€st der Progressismus zu einem Ansturm gegen die traditionelle Lehre der Kirche. Am deutlichsten wurde dies von […]

Die Krise der Kirche beruht zum großen Teil auf dem Zerfall der Liturgie

Liturgische MissbrĂ€uche sind einerseits die Folge eines Glaubensverlustes und mangelnder liturgischer Bildung - vor allem beim Klerus -, andererseits tragen liturgische MissbrĂ€uche selber zur "Verdunkelung des Glaubens" (Johannes Paul II.) bei und folglich zu einer Krise der Kirche. "Wie sollte man nicht ĂŒber all dies tiefen Schmerz zum Ausdruck bringen? Die Eucharistie ist ein zu großes Gut, um Zweideutigkeiten und Minimalisierungen zu dulden" (Johannes Paul II.).
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 8. Februar 2018 um 18:44 Uhr
Johannes Paul II.

Von Gero P. Weishaupt: Papst Johannes Paul II. hat in seiner letzten 2003 erschienen Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“ (die Kirche lebt von der Eucharistie), die dem Geheimnis der heiligen Eucharistie gewidmet ist, u. a. darauf hingewiesen, dass liturgische MissbrĂ€uche „zur Verdunkelung des rechten Glaubens und der katholischen Lehre ĂŒber dieses wunderbare Sakrament“ beitragen. Wörtlich schreibt […]

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