Ecclesia de Eucharistia

Die Krise der Kirche beruht zum großen Teil auf dem Zerfall der Liturgie

Liturgische MissbrĂ€uche sind einerseits die Folge eines Glaubensverlustes und mangelnder liturgischer Bildung - vor allem beim Klerus -, andererseits tragen liturgische MissbrĂ€uche selber zur "Verdunkelung des Glaubens" (Johannes Paul II.) bei und folglich zu einer Krise der Kirche. "Wie sollte man nicht ĂŒber all dies tiefen Schmerz zum Ausdruck bringen? Die Eucharistie ist ein zu großes Gut, um Zweideutigkeiten und Minimalisierungen zu dulden" (Johannes Paul II.).
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 8. Februar 2018 um 18:44 Uhr
Johannes Paul II.

Von Gero P. Weishaupt: Papst Johannes Paul II. hat in seiner letzten 2003 erschienen Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“ (die Kirche lebt von der Eucharistie), die dem Geheimnis der heiligen Eucharistie gewidmet ist, u. a. darauf hingewiesen, dass liturgische MissbrĂ€uche „zur Verdunkelung des rechten Glaubens und der katholischen Lehre ĂŒber dieses wunderbare Sakrament“ beitragen. Wörtlich schreibt […]

Streitfrage der Ekklesiologie

Ändert die Kirche die Gesellschaft oder die Gesellschaft die Kirche?
Erstellt von kathnews-Redaktion am 19. November 2014 um 19:41 Uhr
Monstranz

Von Markus Lederer: Hinter den heutigen Diskussionen ĂŒber die ĂŒblichen Streitthemen (Zölibat, Frauenordination etc.) steckt zutiefst eine Krise der Ekklesiologie. Es handelt sich hierbei um die Frage, ob die Kirche die Gesellschaft verĂ€ndert oder ob die Gesellschaft die Kirche verĂ€ndert. Oftmals entsteht ein Bild, als ob per Meinungsumfrage die Moral und die Lehre der Kirche geĂ€ndert […]

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