Kommentar

Benedikt XVI.: Der Papst ist nicht Herrscher, sondern oberster Diener des Glaubens

Nicht die Religion dem Menschen anpassen, sondern den Mensch der Religion.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 29. Dezember 2016 um 10:44 Uhr
Papst Benedikt XVI.

Die Kirche Christi ist nicht auf menschlicher WillkĂŒr aufgebaut, auch nicht auf EigenmĂ€chtigkeiten von Bischöfen oder PĂ€psten, sondern sie beruht auf der Offenbarung Gottes im Alten und Neuen Bund, besonders auf der Botschaft Jesu. Unsere christliche Heilslehre wird in der Bibel und der apostolischen Tradition der Kirche bezeugt. Christus hat seinen Aposteln priesterliche Vollmachten verliehen, […]

Der Wegfall der zweiten Instanz ist problematisch

Interview mit dem Kölner Offizial in der „Tagespost“.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 9. Dezember 2016 um 20:29 Uhr

Köln (kathnews/Tagespost). Vor einem Jahr, am 8. Dezember 2015, trat die neue Eheprozessordnung von Papst Franziskus in Kraft. Der Kölner Offizial, PrĂ€lat Dr. iur. can. GĂŒnter Assenmacher, Ă€ußerte sich in einem Interview der „Tagespost“ zur Reform der Eheprozessordnung. Weiterhin gerichtliche Untersuchung „Das Positive der Reform von MIDI sehe ich darin, dass der Papst vorweg ganz […]

„Außerordentlich“ heißt nicht „ausnahmsweise“

Eine kirchenrechtliche Klarstellung bezĂŒglich des VerhĂ€ltnisses von außerordentlicher und ordentlicher Form des Römischen Ritus von Dr. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 3. Dezember 2016 um 12:50 Uhr

Von Dr. Gero P. Weishaupt: EinfĂŒhrung: „Kardinal Burke verteidigt außerodentliche Messe.“ So titelte das katholische Interneportal kath.net unter Berufung auf ein Interview, das der Kardinal mit der italienischen Webseite La Fede Quotidiana gefĂŒhrt hatte. Die außerordentliche Form des römischen Messritus sei keine Ausnahme, sondern mit der ordentlichen Form gleichrangig, stellte der Kardinal heraus. Anlass fĂŒr die […]

Das pastorale Anliegen von „Amoris Laetitia“ setzt die Lehre der Kirche voraus

Was fĂŒr die Texte von Vatikanum II gilt, gilt auch fĂŒr Amoris laetitia: Es handelt sich um lehramtliche Texte mit pastoraler Perspektive. Das bestimmt Form und Inhalt. Die Sprache ist nicht dogmatisch oder juridisch, sondern pastoral. Das kann zu zweideutigen Formulierungen fĂŒhren. Es gilt der hermeneutische Grundsatz: Zweideutige Formulierungen mĂŒssen immer in KontinuitĂ€t mit dem bisherigen Lehramt gelesen werden.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Dezember 2016 um 11:46 Uhr
Hochzeitsbank

Der folgende Beitrag von Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck wurde in Kurzform am 22.11.2016 auf kath.net publiziert. Aufgrund von Reaktionen der Zustimmung, aber auch der Kritik stellt Kathnews hier eine modifizierte und erweiterte Fassung vor. Von Prof. Dr. Josef Spindelböck Im nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Amoris laetitia“ geht es – entgegen den als „Dubia“ vorgebrachten BefĂŒrchtungen […]

Kann der Dekan der Rota die KardinalswĂŒrde entziehen?

Was sagt das Kirchenrecht? Ein Kommentar von Dr. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 30. November 2016 um 13:09 Uhr
Petersplatz mit Gero P. Weishaupt

Laut dem katholischen Internetportal kath.net soll der Dekan der Römischen Rota, Msgr. Pio Pinto, bei einem Vortrag in Spanien den KardinĂ€len Burke, BrandmĂŒller, Caffarra und Meisner gedroht haben, „dass diese wegen der öffentlichen Kritik an „Amoris Laetitia“ die KardinalswĂŒrde verlieren könnten. Pinto behauptet laut Medienberichten sogar, dass fĂŒr den Entzug der KardinalswĂŒrde dafĂŒr nicht einmal […]

Wer von euch ohne SĂŒnde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie

„Misericorda et misera“ – Evangelium von der Ehebrecherin und ein Kommentar dazu vom Kirchenvater Augustinus sind Ausgangs- und Bezugspunkt des jĂŒngsten Apostolischen Schreibens von Papst Franziskus.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 22. November 2016 um 16:58 Uhr
FĂŒĂŸe

Misericordia et misera – das Erbarmen und die ErbĂ€rmliche. Mit dieser auffallenden, das Aufhorschen der Hörer und die Aufmerksamkeit der Leser provozierenden Redefigur beschließt der heilige Augustinus rhetorisch geschickt seinen Kommentar zu einer Perikope aus dem Johannesevangelium (Joh 8, 1-11), wenngleich im Augustinustext die ErbĂ€rmliche zuerst, danach das Erbarmen genannt wird. Mit misera (ErbĂ€rmliche) meint […]

Allerheiligen und Allerseelen: Gemeinschaft der GlĂ€ubigen ĂŒber den Tod hinaus

Von PrÀlat Dr. Wilhelm Imkamp.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 1. November 2016 um 07:40 Uhr
Kreuzigung Christi - Glaskunst

In unserer, die in „erlebnisintensiven Events“ rauschhafte Selbstvergessenheit sucht, wird das Sterben und der Tod ausgegrenzt. Verborgenes Sterben und namenlose Beerdigungen werden immer hĂ€ufiger. Die Toten kommen immer öfter als „Halloween-KĂŒrbisse“ und in „after-work-Gruselpartys“ vor, wo neuerdings auch Gruselclowns gern gesehen sind. So werden Tote zur makaberen Karikatur einer im Wortsinn „gnadenlosen“ Spaßkultur. Hier haben […]

Mittelalterliche GesÀnge der Aachener Krönungsliturgie

„A Deo coronatus“ - Von Gott gekrönt. Neue CD der Schola Carolina Aachen.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 27. Oktober 2016 um 20:38 Uhr
Kaiserthron im Aachener Dom

Vor 700 Jahren, am 14. Mai 1316, erblickte Karl IV., der Luxemburger, in Prag das Licht der Welt. Drei fĂŒr die europĂ€ische Geschichte bedeutende StĂ€dte sind mit seinem Namen besonders verbunden: Prag, NĂŒrnberg und Aachen. Karl IV. gehört zu den bedeutendsten Herrschern der böhmischen und deutschen Geschichte. Der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik nehmen […]

Überlegungen zur Neuerscheinung „Letzte GesprĂ€che“ mit Papst Benedikt

Von Prof. Dr. Hubert Gindert.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 5. Oktober 2016 um 22:00 Uhr
Papst Benedikt XVI.

Das Interview „Letzte GesprĂ€che“ von Peter Seewald mit Papst Benedikt XVI. ist nur die OuvertĂŒre zu einer umfassenden Biographie ĂŒber diesen Papst. Aus ihr lĂ€sst sich aber schon erahnen, dass die ganze Zeitepoche, die das Leben Benedikts umfasst, aufscheinen wird. Wer global denkt, wie der Papst der Weltkirche, kann sich nicht zu lange mit Details […]

Papst hat die bisherige Weisung der Kirche nicht außer Kraft gesetzt

Papst Franziskus wĂŒnscht eine Pastoral der kleinen Schritte in schwierigen Situationen. Die Menschen abholen, wo sie stehen, und hinfĂŒhren zu Christus.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 16. September 2016 um 10:59 Uhr
Papst Franziskus

„Zum ersten Mal hat Papst Franziskus eine verbindliche Interpretation des achten Kapitels des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetita“ vorgelegt. Er wĂ€hlte dabei den Weg, einen Brief der Bischöfe der Region Buenos Aires vom 5. September ausdrĂŒcklich zu bestĂ€tigen, in dem diese ihren Priestern in zehn Punkten darlegen, wie in der Pastoral mit in irregulĂ€ren Beziehungen lebenden […]

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