Zweites Vatikanisches Konzil
Papst Benedikt XVI. und die tridentinische Messe – Zitate aus seiner Zeit als Joseph Kardinal Ratzinger
Papst Benedikt XVI. regelte am 7. Juli 2007 mit dem Motu proprio „Summorum Pontificum“ die Bestimmungen für den Gebrauch des Messbuchs von 1962 neu. Die heilige Messe im Usus antiquior wurde als „außerordentliche Form des Römischen Ritus“ festgelegt, der aus der Liturgiereform 1969/1970 hervorgegangene Novus Ordo hingegen als „ordentliche Form des Römischen Ritus“. (Kathnews berichtete). […]
Gaudium et spes. Artikel 36
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Die Konzilsväter bekennen sich in Artikel 36 der Pastoralkonstitution Gaudium et spes zur richtigen Eigengesetzlichkeit (Autonomie) der irdischen Wirklichkeit. Theologisch begründen sie dies mit Gott als dem Schöpfer aller Dinge. „Durch ihr Geschaffensein selber nämlich haben alle Einzelwirklichkeiten ihren festen Eigenstand, ihre eigene Wahrheit, ihre eigene Gutheit sowie ihre Eigengesetzlichkeit […]
Regensburger Bischof erwartet Ultimatum an Piusbrüder
Regensburg (kathnews/RV). Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer begrüßt die am Montag zirkulierte Meldung, dass die Glaubenskongregation der Piusbruderschaft ein letztes Ultimatum stellen wolle. Gleichzeitig hat er die schismatisch orientierte Piusbruderschaft dazu aufgefordert, die Einheit mit der römischen Kirche zu wahren. Eine offizielle Stellungnahme von Erzbischof Gerhard Ludwig Müller liegt bislang nicht vor, doch Bischof Voderholzer […]
Ein Christ kann kein Antisemit sein!
Vatikan (kathnews/RV). Christen können aufgrund ihrer gemeinsamen Wurzeln mit dem Judentum keine Antisemiten sein. Das betonte Papst Franziskus am Montagvormittag bei seinem ersten Treffen mit einer offiziellen jüdischen Delegation. Etwa 30 Mitglieder des International Jewish Committee on Interreligious Consultations waren im Vatikan zu Gast, um den neuen Papst kennen zu lernen und die jüdisch-katholische Zusammenarbeit […]
Gaudium et spes. Artikel 34
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Das Zweite Vatikanische Konzil wollte mit seinem pastoralen Ansatz auf die Zeichen der Zeit und die Fragen des heutigen Menschen eingehen. So steht in Artikel 34 die Frage nach dem Wert des menschlichen Schaffens (Lat.: navitas) und der Bedeutung, die die Kirche dem menschlichen Fortschritt im Licht des Glaubens bemisst, […]
Gaudium et spes. Artikel 29
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Im Rahmen der Thematik über die menschliche Gemeinschaft, die im zweiten Kapitel der Pastoralkonstitution Gaudium et spes behandelt wird, widmen sich die Konzilsväter der fundamentalen Gleichheit (fundamentalis aequalitas) des Menschen, die allerdings Verschiedenheit nicht ausschließt. Sie begründen die fundamentale Gleichheit in der Schöpfungs- und Heilsordnung Gottes: Alle Menschen sind grundsätzlich gleich, […]
Johannes XXIII. starb vor 50 Jahren
Vatikan (kathnews/RV). Vor genau fünfzig Jahren, am 3. Juni 1963, starb Papst Johannes XXIII. Der eigentlich als „Übergangspapst“ gehandelte Kirchenhistoriker sollte Mut zu historischer Veränderung zeigen: Am 25. Januar 1959 kündigte er überraschend die Einberufung des Zweite Vatikanischen Konzils an, das die Botschaft der Kirche in die moderne Welt tragen sollte. Doch auch im weltlichen […]
Gaudium et spes. Artikel 28
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Ein Hauptanliegen der Väter des Zweiten Vatikanischen Konzils war der Dialog der Kirche mit der modernen Welt. Die Kirche stößt dabei häufig auf Positionen im gesellschaftlichen, politischen und auch religiösen Bereich, die ihrem Glauben entgegengesetzt sind. Die verschiedenen Denkweisen fordern darum einen aufrichtigen Dialog. Dieser setzt allerdings zwei Dinge voraus: […]
Gaudium et spes. Artikel 27
Einleitung von Gero P. Weishaupt: Die Achtung der menschlichen Person liegt in dessen Würde begründet. Darum soll der Mensch den anderen als ein „anderes Ich“ ansehen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, er lebt nie für sich alleine, sondern ist an die anderen gebunden, die irgendwie zum eigenen Ich gehören. Darum kann das eigene Ich […]
Für alle, die mit ihrem Latein nie am Ende sind
Aachen (kathnews). Papst Benedikt XVI. war ein Förderer der lateinischen Sprache. Nicht nur „twitterte“ er gegen Ende seines Pontifikates in der alten Sprache der Römer. Auch seine erste Homilie in der Sixtinischen Kapelle vor den Kardinälen, die ihn im April 2005 zum Nachfolger Petri gewählt hatten, hielt er auf Lateinisch, und geradezu wie in einer […]
















