Schlagwort-Archiv: Moraltheologie

„Humanae vitae“ lehrte keinen Biologismus und Naturalismus. Gute Gründe für den unfehlbaren Charakter des Lehrschreibens

Der Moraltheologe Christian Schulz zeigt mit guten Gründen, warum die in „Humanae vitae“ vorgelegte sittliche Weisung betreffend die Empfängnisverhütung in den Bereich einer vom ordentlichen Lehramt bezeugten unfehlbaren Lehre fällt. Wer der Enzyklika Biologismus und Naturalismus  vorwirft, verkennt die Natur des Menschen als einer Leib-Seele-Einheit. Auszug aus einer Buchbesprechung von Josef Spindelböck.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 24. Juni 2017 um 11:03 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Einführung von Gero P. Weishaupt (kathnews). Am 25. Juli 2018, also genau in einem Jahr, jährt sich zum 50. Mal die Veröffentlichung der Enyzklika „Humanae Vitae“ von Papst Paul VI. In ihr wird u.a. auf der Grundlage des natürlichen Sittengesetzes (Naturrecht, erkennbar durch die Vernunft und abgeleitet aus der Natur, dem Wesen des Menschen) die künstliche […]

„Amoris laetitia“ ändert weder die Lehre der Kirche noch das Kirchenrecht

Moraltheologe Josef Spindelböck: „Selbst wenn der Vorsatz zur Enthaltsamkeit vorliegt, muss öffentliches Ärgernis bei der Spendung der Sakramente vermieden werden.“
Erstellt von kathnews-Redaktion am 12. Februar 2017 um 16:18 Uhr
Hochzeitsbank

„Amoris laetitia“ ändere weder die Morallehre der Kirche noch das Kirchenrecht. Diese Erkenntnis wiederholte der der österreichische Moraltheologe Josef Spindelböck jüngst auf seiner Homepage „St. Josef.at“.  Auch nach „Amoris laetitia“ befänden sich Paare in einer „irregulären Situation“ (sog. wiederverheiratete Geschiedene) und damit weiterhin in einem objektiven Stand schwerer Sünde und dürften daher nicht zur Eucharistie hinzutreten, […]

Brutus und Cassius: Sind kritische Kardinäle mit Cäsarenmördern vergleichbar?

Ein Kommentar von Felizitas Küble.
Erstellt von Felizitas Küble am 14. Januar 2017 um 21:05 Uhr
Petersdom

Wer im Geschichtsunterricht halbwegs gut aufgepaßt hat, staunt nicht schlecht, wenn er auf „Katholisch.de“, dem Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, im heutigen Wochenrückblick Folgendes zu lesen bekommt, bezogen auf innerkirchliche Kritiker von Papst Franziskus: „Denn die Feinde kommen aus den eigenen Reihen. Statt Brutus und Cassius heißen sie diesmal Burke und Caffara.“ Wie kommt die Redaktion […]

Papst hat die bisherige Weisung der Kirche nicht außer Kraft gesetzt

Papst Franziskus wünscht eine Pastoral der kleinen Schritte in schwierigen Situationen. Die Menschen abholen, wo sie stehen, und hinführen zu Christus.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 16. September 2016 um 10:59 Uhr
Papst Franziskus

„Zum ersten Mal hat Papst Franziskus eine verbindliche Interpretation des achten Kapitels des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetita“ vorgelegt. Er wählte dabei den Weg, einen Brief der Bischöfe der Region Buenos Aires vom 5. September ausdrücklich zu bestätigen, in dem diese ihren Priestern in zehn Punkten darlegen, wie in der Pastoral mit in irregulären Beziehungen lebenden […]

Gewissensbildung ist Ziel pastoraler Begleitung

Niederländischer Moraltheologe äußerte sich zu "Amoris laetitia".
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 18. April 2016 um 15:37 Uhr
Papst Franziskus

Roermond (kathnews). In Amoris laetitia habe der Papst die Akzente verschoben. Davon ist der niederländische Moraltheologe Dr. Lambert Hendriks überzeugt. Hendriks ist Regens des Priesterseminars des Bistums Roermond. In der niederländischen Zeitung „Nederlands Dagblad“ sagte er, der Papst richte den Blick nicht auf die Regeln und Normen, sondern auf den Menschen. „Das bedeutet aber nicht, dass […]

Papst Franziskus hat weder die Lehre noch die Disziplin geändert

Papst Franziskus schreibt "Familiaris consortio" seines Vorgängers fort. Moraltheologe Spindelböck erläutert, inwiefern das postsynodale Schreiben "Amoris laetitia" eine Reform in Kontinuität bedeutet.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 10. April 2016 um 19:52 Uhr
Johannes Paul II.

St. Pölten (kathnews). Der St. Pöltener Moraltheologe Joseph Spindelböck sieht in dem am vergangenen Freitag in Rom vorgstellten päpstlichen Schreiben Amoris laetitia über Ehe und Familie weder eine Änderung der Lehre noch eine Änderung der Disziplin, wenn es um die Frage nach dem Sakramentenempfang von Gläubigen in irrigulären Situationen geht. Geändert habe sich lediglich die […]

Noch ein katholischer Professor für Ende der Sexualmoral

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 16. September 2015 um 17:51 Uhr
Kreuzigung Christi

Als ob sie in einem Rauschzustand wären, scheinen die linkskatholischen Theologen und Professoren sämtliche lehramtlichen Aussagen der katholischen Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualität widersprechen zu wollen. Haben sie eine Wette abgeschlossen um festzustellen, wer am ärgsten in der Lage ist, der katholischen Lehre zu widersprechen? Nun meldet sich der Kirchenhistoriker Arnold Angenendt aus Münster zu […]

„Wir sind Kirche“ will die immerwährende Synode

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 28. August 2015 um 07:34 Uhr
Petersdom

In einem offenen Brief an die deutsche Delegation für die Familiensynode im Oktober 2015 (Kardinal Marx, Bischöfe Bode und Koch) stellt die linkskatholische Basisbewegung „Wir sind Kirche“ ihre üblichen absurden und anmaßenden Forderungen hinsichtlich der Sexualmoral: Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmittel, Neubewertung der Zivilehe, moralische Unbedenklichkeit des außerehelichen Geschlechtsverkehrs usw. Also die übliche Agenda. Neu allerdings, […]

Kath. Professor will homosexuelle Beziehungen zum Sakrament erheben

Berufung auf Vaticanum II ist falsch. Die Behauptungen des Moraltheologen decken sich keineswegs mit den Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils und des darauf folgenden päpstlichen Lehramtes.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 25. August 2015 um 12:53 Uhr
Mathias von Gersdorff

Kommentar von Mathias von Gersdorff: Im Verlag „Herder“ wird Ende September eine Aufsatzsammlung erscheinen, die eine moralische Neubewertung der Homosexualität fordert. Das Buch heißt „Wer bin ich, ihn zu verurteilen?“, Herausgeber ist der Professor für Moraltheologie, Stephan Goertz. Katholisches.de (Informationsportal der deutschen Bischofskonferenz) führt ein Interview durch, in welchem klar wird, dass sich die Lehre […]