Schlagwort-Archiv: Hermeneutik

50. Jahrestag: Credo des Gottesvolkes

Mit seinem "Credo des Gottesvolkes" ging es dem seligen Papst Paul VI. auch um eine Ăśberwindung der Kirchenkrise, die nach dem Konzil durch eine "Hermeneutik des Bruches" entstanden ist.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 30. Juni 2018 um 11:06 Uhr
Vaticanum II, Papst Paul VI.

Heute vor 50 Jahren, am 30. Juni 1968, verkĂĽndete der selige Papst Pauls VI. das „Credo des Gottesvolkes“. Er war bemĂĽht, die nachkonziliare Kirchenkrise, die durch eine „Hermeneutik des Bruches“ (Benedikt XVI.) entstanden ist, zu ĂĽberwinden, ohne das Reformanliegen des Konzils zu gefährden. Das Konzil versteht richtig, wer es in der „Hermeneutik der Reform in Kontinuität“ […]

Kardinal Sarah: „Zusammenbruch der Liturgie“

Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruchs zwischen vor- und nachkonziliarer Kirche muss zurückgewiesen werden.
Erstellt von Radio Vatikan am 13. April 2017 um 10:43 Uhr
Kelch

Vatikan (kathnews/RV/Studi Cattolici). Die Krise, die die Kirche seit etwa fĂĽnfzig Jahren durchmacht, hat auch mit einem „Zusammenbruch der Liturgie“ zu tun. Das schreibt der Präfekt der Sakramentenkongregation, Kardinal Robert Sarah, in einem Beitrag fĂĽr die Aprilnummer der Zeitschrift „Studi Cattolici“. „Die wirkliche Absicht des Konzils bestand nicht darin, eine Reform anzustossen, die zu einem […]

Papst Franziskus hat die Beweiskriterien nicht geändert

Ehenichtigkeitsverfahren sind durch das Motu Proprio „Mitis Iudex Dominus Iesus“ von Papst Franziskus zwar vereinfacht worden, an den Beweisvorgaben hat sich aber nichts geändert. Eine kirchenrechtliche Klarstellung von Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 20. Februar 2017 um 14:26 Uhr

„Amoris laetitia“ – Hermeneutik der Reform in Kontinuität: Am vergangenen Samstag berichtete die „Die Tagespost“, dass der Erzbischof von Baltimore, William E. Lori,  in seinen diözesanen Richtlinien zur Anwendung von „Amoris laetitia“ die Seelsorger aufrief, das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus im Einklang mit dem bisherigen Lehramt, d.h. vor allem mit „Familiaris Consortio“, „Veritatis Splendor“ […]

Das pastorale Anliegen von „Amoris Laetitia“ setzt die Lehre der Kirche voraus

Was für die Texte von Vatikanum II gilt, gilt auch für Amoris laetitia: Es handelt sich um lehramtliche Texte mit pastoraler Perspektive. Das bestimmt Form und Inhalt. Die Sprache ist nicht dogmatisch oder juridisch, sondern pastoral. Das kann zu zweideutigen Formulierungen führen. Es gilt der hermeneutische Grundsatz: Zweideutige Formulierungen müssen immer in Kontinuität mit dem bisherigen Lehramt gelesen werden.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Dezember 2016 um 11:46 Uhr
Hochzeitsbank

Der folgende Beitrag von Prof. Dr. theol. habil. Josef Spindelböck wurde in Kurzform am 22.11.2016 auf kath.net publiziert. Aufgrund von Reaktionen der Zustimmung, aber auch der Kritik stellt Kathnews hier eine modifizierte und erweiterte Fassung vor. Von Prof. Dr. Josef Spindelböck Im nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Amoris laetitia“ geht es – entgegen den als „Dubia“ vorgebrachten BefĂĽrchtungen […]

Vatikanum II: Das Christusmysterium ist die Klammer zwischen Altem und Neuem Testament

Kanonische Exegese ist „eine wesentliche Dimension der Auslegung, die zur historisch-kritischen Methode nicht in Widerspruch steht, sondern sie organisch weiterführt und zu eigentlicher Theologie werden lässt.“ (Papst Benedikt XVI./Joseph Ratzinger). Dei Verbum Artikel 14-16.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 24. Oktober 2015 um 12:54 Uhr
Papst Benedikt XVI.

Einleitung von Gero P. Weishaupt: Im vierten Kapitel der Offenbarungskonstitution Dei Verbum beleuchten die Konzilsväter die Bedeutung des Alten Testamentes fĂĽr die Christen. „Die Geschichte des Heiles liegt, von heiligen Verfassern vorausverkĂĽndet, berichtet und gedeutet, als wahres Wort Gottes vor in den BĂĽchern des Alten Bundes; darum behalten diese von Gott eingegebenen Schriften ihren unvergänglichen […]

Reform und Kontinuitäten. Joseph Ratzinger zur Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils

Zugleich eine Buchbesprechung von Clemens Victor Oldendorf, Folge II.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 24. November 2013 um 15:03 Uhr
Foto: Joseph Ratzinger - Gesammelte Schriften, Vat. II

Gegen Ende des ersten Teiles dieses Beitrags, der den Doppelband 7/1+2: „Zur Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils“ aus den Gesammelten Schriften Joseph Ratzingers vorstellt, wurde die Frage angedeutet, worin der innere Zusammenhalt und die gemeinsame Autorität der unterschiedlichen Konzilien ausfindig zu machen sei, wenn sich doch zeige, dass die Institution eines Konzils im Lauf der […]

Ein Traum von einem Papst

Gedanken zur Wahl des neuen Papstes Franziskus.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 15. März 2013 um 15:44 Uhr
Statue des hl. Petrus

Ăśberraschungspapst war Jorge Mario Bergoglio, Kardinal und Erzbischof von Buenos Aires, wohl fĂĽr jeden, als er am vergangenen Mittwochabend unter dem innovativen Papstnamen Franziskus auf die Mittelloggia des Petersdomes trat. In schlichter weiĂźer Soutane, nicht in Chorkleidung, und mit dem einfachen Brustkreuz, das er auch in Argentinien schon getragen hatte. Was so entstand war sogleich […]

Hermeneutik oder Kosmetik der Kontinuität?

Ein Kommentar von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 3. Oktober 2012 um 15:13 Uhr
Papst Benedikt XVI.

Mit der Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Papst verbanden sich am 19. April 2005 groĂźe Hoffnungen und anspruchsvolle Erwartungen. Sie wurden bestärkt von der Erfahrung, dass Ratzinger als Erzbischof von MĂĽnchen und Freising und besonders in seinem langjährigen Amt als Präfekt der Glaubenskongregation ein Theologe von Rang und Profil gewesen und geblieben war, der denkerische […]