Zeichnet sich schon eine Trennung der Spreu vom Weizen ab?

Die Glaubenslehre der Kirche verteidigende Bischöfe erlitten Niederlage beim Beratung des von DBK und ZdK organisierten Dialoges (sog. „Synodaler Weg“).
Erstellt von kathnews-Redaktion am 1. Februar 2020 um 12:47 Uhr
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Frankfurt (kathnews). Konservative, die Glaubenslehre der Kirche verteidigende Bischöfe haben nach Angaben der katholischen Wochenzeitung „Die  Tagespost“ bei der ersten Beratung des von DBK und ZdK organisierten Dialoges, des sogenannten „Synodaler Weg, eine Niederlage erlitten. „Der von fünf Diözesanbischöfen (Köln, Passau, Eichstätt, Regensburg und Görlitz) am Freitag in Frankfurt eingebrachte Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung des Synodalen Weges schlug vor, die Hürden für die Verabschiedung von Beratungsvorlagen zu erhöhen“, schreibt die Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Die Beratungsvorlagen werden in Synodalforen erarbeitet und der beschließenden Versammlung des organisierten Dialoges vorgelegt.  „Der von den antragstellenden Bischöfen kritisierte und schließlich mit großer Mehrheit angenommene Geschäftsordnungsentwurf sah vor, dass Vorlagen … nur der absoluten Mehrheit der Mitglieder“  der Foren bedürfen.

Keine Einstimmigkeit bei Widerspruch zur Lehre der Kirche

Die Bischöfe wollten erreichen, dass Vorlagen der einmütigen Zustimmung der anwesenden Mitglieder“ bedürfen. Die Vorlage der Bischöfe sah Einstimmigkeit vor. Sie sei nicht gegeben, „wenn mindestens vier Personen dagegen sind oder ein Widerspruch zwischen der Textvorlage und der Lehre der Kirche vorliegt. Wenn die Abstimmung dreimal negativ ausfällt, kann die Textvorlage beim Synodalen Weg nicht weiterverwendet werden“.

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