„…wer nicht betet, geht sicher verloren.“

Heiliger Vater erinnert bei Generalaudienz an Heiligen Alfons von Liguori.
Erstellt von Radio Vatikan am 1. August 2012 um 17:55 Uhr
Petersdom

Vatikan/Castelgandolfo (kathnews/RV). An diesem Mittwoch nahm Papst Benedikt XVI. die wöchentlichen Generalaudienzen wieder auf, in seinem Urlaubsort Castelgandolfo empfing er tausende Pilger. In seiner Katechese kam er auf den Tagesheiligen zu sprechen. „Ganz herzlich heiße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache willkommen. Wir feiern heute den Gedenktag des Heiligen Alfons von Liguori. Er ist der Gründer der Redemptoristen und der Patron der Beichtväter. In seinen Schriften erinnert uns der Heilige daran, vor allem eine lebendige Beziehung zu Gott zu verwirklichen. Er hat ein kleines, schönes Buch über das Gebet geschrieben, in dem er uns sagt: „Der Mensch braucht die Beziehung zu Gott und wie soll er sie haben, wenn nicht anders als dadurch, dass er mit ihm spricht. Das tägliche Gebet und die Teilnahme an den Sakramenten lassen dann Nähe Gottes in uns und gegenüber Gottes in uns wachsen, die uns hilft, den wahren Lebensweg zu finden. Es gibt ein Wort des Heiligen Alfons, das sehr elementar ist: “Wer betet, wird sicher gerettet, wer nicht betet, geht sicher verloren.““

Er sei einer der populärsten Heiligen des 18. Jahrhunderts gewesen. In einer Zeit eher rigider Frömmigkeit habe er den Beichvätern ins Stammbuch geschrieben, in diesem Sakrament die freudig geöffneten Arme des Vaters zum Ausdruck zu bringen. In seiner unendlichen Güte werde er nicht müde, jedes seiner Kinder wieder aufzunehmen, das zu ihm zurückkehren wolle. „Der Heilige Geist helfe uns, dass wir Lust am Beten finden, gerade in den Ferien, und so die innere Beziehung zu Gott herstellen, und unser Leben weiter, reicher und größer wird.“

Foto: Petersdom – Bildquelle: M. Bürger, kathnews