Weltjugendtag wichtiger als Fußball – WM

Ereignis geht direkt an die Basis.
Erstellt von Katholische Nachrichten-Agentur am 23. Juli 2013 um 09:04 Uhr
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Würzburg (kathnews/KNA). Der brasilianische Bischof Bernardo Johannes Bahlmann hat die Bedeutung des Weltjugendtags in Rio de Janeiro unterstrichen. Das Ereignis sei für sein Land wichtiger als die ebenfalls bevorstehenden Olympischen Spiele und die Fußball-Weltmeisterschaft, sagte Bahlmann am Montag dem Pressedienst des Ordinariats Würzburg (POW). Denn das Treffen von Papst Franziskus mit katholischen Jugendlichen aus aller Welt sei „das einzige Megaevent, das im ganzen Land seine Auswirkungen hat“, so Bahlmann, der das Amazonasbistum Obidos im Norden Brasiliens leitet. Die Proteste in Brasilien richten sich nach den Worten des Bischofs nur gegen die beiden Sport-Großereignisse, nicht aber gegen den Weltjugendtag. „Beim Sport geht es sehr viel um ökonomische Faktoren, da gibt es auch ganz viel Korruption.“ Dies sei beim Weltjugendtag anders. Außerdem könne an diesem „die große Masse der Menschen teilnehmen“, beim Sport aber nur die, „die es sich leisten können“. Der Weltjugendtag gehe „direkt an die Basis“, habe einen religiösen Hintergrund und sei „eine Form von Friedensarbeit“, von der es noch sehr viel mehr brauche.

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