Staatsrechtler Prof. Dr. Udo Di Fabio gegen Einführung der „Homo-Ehe”

Früherer Bundesverfassungsrichter im Interview mit der „Rheinische Post“.
Erstellt von Felizitas Küble am 27. Juli 2015 um 12:18 Uhr
Hochzeitsbank

Düsseldorf (kathnews/CF/idea). Der frühere Bundesverfassungsrichter Prof. Udo Di Fabio hat sich gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe ausgesprochen. Er rät Karlsruhe davon ab, eine Entscheidung zugunsten der sog. „Homo-Ehe“ zu treffen. Der katholische Staatsrechtslehrer sagte der Tageszeitung „Rheinische Post“ vom 25. Juli, man solle nicht jede Unterscheidung – etwa die zwischen der Ehe von Mann und Frau und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften – unter Diskriminierungsverdacht stellen: „Bestimmte Unterscheidungen, etwa die zwischen Staatsbürgern und Ausländern, sind notwendig, sonst kann ein Staat nicht funktionieren.“ Prof. Di Fabio weiter: „Das Grundgesetz prämiert Gemeinschaften wie die Ehe oder auch Gewerkschaften, Kirchen oder politische Parteien, weil sie wichtig sind für die Gesellschaft.“

Foto: Hochzeitsbank – Bildquelle: Alexander Hauk / www.bayern-nachrichten.de