Setzen Sie ein Zeichen der Wertschätzung! – Neuausgabe des 1962er Altarmessbuches steht bevor

Ein Beitrag von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 31. August 2021 um 23:15 Uhr

Nach dem 16. Juli 2021 mit dem Motu Proprio Traditionis Custodes ist, wenn es nach den Plänen von Papst Franziskus geht, die überlieferte Römische Liturgie, die demnach eigentlich schon seit über fünfzig Jahren steril in der Vergangenheit abgeschlossen ist, innerhalb der offiziellen Strukturen der Kirche endgültig Auslaufmodell ohne jede echte Zukunft und Perspektive. Der 18. Juli 2021 war der Jahrestag der Gründung der Priesterbruderschaft St. Petrus 1988. Ob das bei der Wahl des Erscheinungsdatums von Traditionis Custodes bedacht war, ist nicht bekannt, und man will nicht unterstellen, es könnte ein ganz bewusster, absichtlicher Seitenhieb gewesen sein. Kirchenrechtlich errichtet wurde die Petrusbruderschaft von Papst Johannes Paul II. am 18. Oktober 1988. Pater Martin Ramm, Priester dieser Bruderschaft, ist lange schon berühmt für sein Schriftenapostolat. Bereits fünf Ausgaben des MR1962 für den liturgischen Gebrauch wurden unter seiner Federführung gestaltet und sind im Petrusverlag seiner Priestergemeinschaft erschienen.

Für Mitte Oktober ist nun die Auslieferung der Editio sexta iuxta typicam dieses tridentinischen Missale Romanum angekündigt. Damit wird es rechtzeitig vorliegen, wenn die Petrusbrüder als Gemeinschaft das Vollalter Christi erreichen, seit die Kirche durch ihren Obersten Hirten die besondere Treue zum Stuhle Petri in der Verbindung zur Treue der liturgischen Überlieferung der Kirche Roms gegenüber als ein einziges, unlöslich verschmolzenes Charisma anerkannt hat.

Das Erscheinen einer Prachtausgabe des Altarmessbuches für den überlieferten Römischen Ritus einerseits angesichts dieses freudigen Jubiläums, andererseits angesichts der Herausforderung, geradezu der Infragestellung, die Traditionis Custodes bildet, zeigt emblematisch, dass ein überlieferter Ritus zwar einschlafen kann, dass ihn aber niemand in der Kirche in ein künstliches Koma versetzen oder gar zum Aussterben verurteilen kann.

Mit der Vorbestellung des Missale Romanum der Petrusbruderschaft, in das die erst 2020 neu approbierten Ad libitum-Präfationen aufgenommen wurden, bringen Sie Ihre Wertschätzung für die gewachsene Tradition der Römischen Kirche zum Ausdruck und haben die Möglichkeit, sich mit der Priesterbruderschaft St. Petrus zu solidarisieren. Für nur € 298,-können Sie jetzt das Missale anfordern und werden es im kommenden Oktober erhalten Petrusverlag. Auch wer die Absicht hat, die neuen Präfationen nicht zu verwenden oder wer die 2008 neuformulierte Fürbitte in der Karfreitagsliturgie nicht übernommen hat, sollte den Erwerb dieses ansprechend gestalteten, hochwertigen liturgischen Buches in Erwägung ziehen, denn niemand muss ja zu den neuen Präfationen oder ausgerechnet am Karfreitag zu einem Exemplar dieser Ausgabe greifen. Sie eignet sich auch schön als Geschenk für Ihren Zelebranten, einen Neupriester oder Jubilar sowie für die Sakristei der Kirche oder Kapelle, in der Sie die überlieferte heilige Messe besuchen.

Foto: Te igitur – Missale FSSP – Bildquelle: Kathnews

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