„Quo Vadis“ Bischof Georg Bätzing?

Bischof Bätzing stellt Erlösungshandeln Christi durch die Kirche in Frage. Gemeinsame Pressemitteilung von Maria 1.0 und der Initiative Dubium.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 22. September 2021 um 10:01 Uhr
Foto: Beichtstuhl, St. Leonhard in Leonberg

Bochum/Eichstätt (kathnews/Maria 1.0/Initiative Dubium). Maria 1.0 und die Initiative Dubium kritisieren die Aussagen von Bischof Bätzing im Rahmen des Eröffnungsgottesdienstes zur Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 21. September 2021 in Fulda und fordern ihn zu einer Klarstellung auf. Sowohl das Papstschreiben vom 29.06.2019 „Brief an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ als auch das Grußwort des Nuntius Eterović zur Herbstvollversammlung werden vom Vorsitzenden der DBK Bischof Bätzing geflissentlich ignoriert. Der dringend korrekturbedürftige Kurs rund um die Entwicklungen des „synodalen Weges“ wird unbeirrt fortgesetzt.

Bischof Bätzing stellt Glaubenswahrheit in Frage

Wesentliche Fragen des Glaubens, wie die Frage der Erlösung, beantwortet Bischof Bätzing z.B. in seiner Predigt vom 21.09.21 folgendermaßen: „Wollen Sie uns jetzt von unseren Sünden erlösen? Nein, das steht uns nicht zu. Wir können es auch nicht.“ Oder: „Nein, das kann ich nicht. Sie verwechseln den Boten mit dem Erlöser.“ Wenn die von Christus verliehene Vollmacht zur Sündenvergebung aufgrund der persönlichen Schuld einzelner Hirten relativiert wird, bitten wir dringend um Klarstellung und Korrektur. Bätzing leugnet damit, dass Christus durch die Kirche Erlösung erwirkt, dass die Kirche sein mystischer Leib ist, durch die und in der der Herr sein Erlösungswirken vergegenwärtigt und Menschen erlöst. Dabei spricht Jesus selbst zu den Aposteln: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Joh 20,23).

Aufruf zum Gebet für die Bischöfe

Wir rufen alle Katholiken dazu auf, für die deutschen Hirten zu beten und ermutigen die deutschen Bischöfe die Stimme zu erheben, gegen solche Angriffe bzw. theologische Fehlhaltungen aufzustehen und die göttlichen Wahrheiten, wie auch die Lehre der Kirche zu verteidigen – gerade auch wenn wir Angst haben vor den säkularen Medien, unserem Ansehen in der Welt oder einem möglichen Bedeutungsverlust. Denken wir nur an den Heiligen Petrus, der aus Rom fortgehen wollte. Auf seinem Weg begegnet er dem Herrn und auf die Frage, wohin er denn gehen würde, antwortete ihm Christus: „Nach Rom, um mich erneut kreuzigen zu lassen“.

Foto: Beichtstuhl – Bildquelle: Kathnews

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