Pille danach – Zivilisation des Todes breitet sich aus

Bundesrat f├╝r rezeptfreie Abgabe des T├Âtungsmittel.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 11. M├Ąrz 2015 um 10:24 Uhr
Kreuzigung Christi - Glaskunst

Berlin (kathnews/pius.info). Der deutsche Bundesrat hat der rezeptfreien Abgabe der sogenannten ÔÇ×Pille danach“ zugestimmt. Ein weiterer Schritt in der Zivilisation des Todes. Die L├Ąnderkammer stimmte in seiner Plenarsitzung am 06.03.15 einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zu. Es gibt nur wenige Auflagen., die die ÔÇ×schnelle Verf├╝gbarkeit“ betreffen. Ein ÔÇ×Versandhandelsverbot“ solle eine ÔÇ×zu sp├Ąte“ Einnahme verhindern. W├Ârtlich: Vorzugsweise solle dies n├Ąmlich ÔÇ×innerhalb von 12 bis 24 Stunden nach dem ungeschu╠łtzten Geschlechtsverker“ geschehen.

Weiter im Text: ÔÇ×Vor allem bei der Abgabe an Minderja╠łhrige muss die Apotheke zudem die Einsichtsfa╠łhigkeit der Minderja╠łhrigen insbesondere bezu╠łglich der mit der Selbstmedikation verbundenen Entscheidungen und Konsequenzen im je- weiligen Einzelfall verantwortungsvoll einscha╠łtzen und entscheiden, ob das Arzneimittel abgegeben wird. Daneben ko╠łnnen weitere Aspekte, zum Beispiel bei Hinweisen auf Missbrauch, oder die Notwendigkeit einer mo╠łglichen Verweisung an Schwangerschaftsberatungsstellen oder an eine A╠łrztin oder an einen Arzt, zu beru╠łcksichtigen sein. Eine solche Einscha╠łtzung und Beratung erfordert einen perso╠łnlichen Kontakt.“

Der Bundesrat hatte die Aufhebung der ÔÇ×Verschreibungspflicht“ durch einen Arzt bereits vor zwei Jahren gefordert. Hintergrund ist eine Entscheidung der Europa╠łischen Kommission, die damit in eine nationale Verordnung umgesetzt wurde. Die Bundesregierung ist jetzt frei, die Verordnung in Kraft zu setzen. Das k├Ânnte schon ab dem 15. M├Ąrz 2015 geschehen. Die ├ärztevereinigung Sankt Lukas stellt fest: ÔÇ×Die verfu╠łgbare Datenlage erlaubt es bei sorgfa╠łltiger Recherche nicht, eine nidationshemmende und fru╠łhabortive (fr├╝habtreibende) Wirkung sowohl fu╠łr Levonorgestrel als auch Ulipristalacetat auszuschlie├čen.“

Foto: Kreuzigung Christi – Glaskunst – Bildquelle: Kathnews

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