Papst Franziskus wirbt für die Beichte – und geht direkt danach selber beichten!

Bußfeier im Petersdom zur Gewissenserforschung.
Erstellt von Felizitas Küble am 29. März 2014 um 15:59 Uhr

Vatikan (kathnews/CF). Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat am gestrigen Freitag, den 28. März, in einer Bußfeier im Petersdom zur Gewissenserforschung und zum Empfang des Bußsakramentes aufgefordert. „Wer von uns kann behaupten, er sei kein Sünder? Niemand!”, sagte der Papst in seiner Predigt. Nach der Bußandacht führte ihn sein Sekretär zu einem leeren Beichtstuhl in der Kirche, damit Franziskus als Beichtvater fungiert, doch der Pontifex ging daran vorbei und schritt entschlossen zu einem nahegelegenen Beichstuhl, in dem bereits ein Priester saß und auf beichtbereite Gläubige wartete. Dort kniete sich der Papst nieder, bekannte seine Sünden und erhielt die Absolution (Lossprechung). Der Geistliche küßte Franziskus danach den Papstring. Nachdem er das Bußsakrament empfangen hatte, ging der Papst zu jenem Beichtstuhl, in dem er selber die Beichte der Gläubigen entgegennehmen wollte.

Foto: Petersdom – Bildquelle: Andreas Gehrmann