Mehr Schutz für Behinderte

Papst fordert Wertschätzung und Anerkennung jeder Person.
Erstellt von Radio Vatikan am 2. Dezember 2012 um 15:04 Uhr
Papst Benedikt XVI.

Vatikan (kathnews/RV). Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Schutz und Förderung. Das fordert der Papst an diesem Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Jede Person, auch solche mit schwersten physischen und psychischen Beschränkungen, habe einen „unschätzbaren Wert und muss als solche anerkannt werden“, sagte er weiter. Anlässlich des Internationalen Tags für die Rechte von Personen mit Behinderung, der am Montag begangen wird, appellierte der Papst an die kirchliche Gemeinschaft, diesen Mitmenschen Aufmerksamkeit und Aufnahme zukommen zu lassen. Die Gesetzgeber forderte er auf, Personen mit Behinderung zu schützen und ihre volle Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu fördern.

Neuer Seliger aus Indien

Weiter erinnerte der Papst in seinen Grüssen an die Pilger daran, dass an diesem Sonntag im indischen Kottar ein neuer Seliger gefeiert wird. Es handelt sich um Devasahayam Pillai. Er war ein Laie, der im 18. Jahrhundert lebte und als Märtyrer gestorben ist, erläuterte der Papst. Er fühle sich deshalb allen Gläubigen in Indien nahe und bete dafür, dass der neuen Selige „das große und noble Land“ im Glauben unterstütze.

Foto: Papst Benedikt XVI. – Bildquelle: Fabio Pozzebom/ABr

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