„Macht hoch die Tür“ – 11. Türchen

Der Kathnews-Adventskalender 2020.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 11. Dezember 2020 um 08:29 Uhr
Weihnachtsgeschenke

Heute ist das Fest des heiligen Papstes und Bekenners Damasus, der die Kirche in den Jahren 366 bis 386 regiert hat. Zugleich wird der Zweite Adventssonntag kommemoriert.

Zum Adventsimpuls kann uns das Evangelium der Messe von St. Damasus, Matth 24, 42-47, dienen, worin es in V. 43f heißt: „Merket euch folgendes: Wenn ein Familienvater wüsste, dass zu irgendeiner bestimmten Stunde ein Dieb käme, so würde er ganz gewiss wachen und nicht dulden, dass in sein Haus eingebrochen wird. So sollt auch ihr bereit sein, denn ihr wisst nicht, zu welcher Stunde der Menschensohn kommen wird.“ Der Advent sei für uns nicht eine von Gewohnheit und Rührseligkeit betäubte, bloße Tradition.

In der Lesung aus dem Hebräerbrief (Kap. 7, 23-27) erscheint Jesus als der Hohepriester, der von den Sündern abgesondert ist, als der segregatus a peccatoribus. Wenn wir uns die Oration vom gestrigen Loretofest noch einmal vergegenwärtigen, erinnern wir uns daran, darum gebetet zu haben, unsererseits auch selbst von den Gezelten der Sünder abgesondert zu sein – segregati a tabernaculis peccatorum. Christus heißt in der Lesung der Impollutus; Maria ist die Immaculata. Bitten wir diesen Neuen Adam und diese Neue Eva, gleichsam das neue, unbefleckte Stammelternpaar, dass wir die Tage des Advents als eine echte Zeit der Sammlung und Vorbereitung nutzen. Beten und betrachten wir dazu heute und oftmals während der Zeit, die uns noch vom Weihnachtsfest trennt, die Anrufungen der Lauretanischen Litanei.

Ihren Namen hat diese von Lauretum. So lautet der lateinische Name der Stadt Loreto mit der ursprünglichen Bedeutung Lorbeerhain. Bei den Alten Römern war der laureatus der mit dem Lorbeer Gezierte. Finden auch wir unsere Ehre darin, besonders jetzt Maria in den Bildern und Titeln dieser Litanei anzurufen, und werden wir so selber zu laureati der Allerseligsten Jungfrau.

Foto: Weihnachtsgeschenke – Bildquelle: Sigismund von Dobschütz

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