Kritische Stimmen zu „Traditionis Custodes“

Fürstin Gloria Thurn und Taxis: „Wer an nichts mehr glaubt, für den dürfte die ,Alte Messe' schlicht ein anachronistisches Ärgernis sein.“ Auch Clara Steinbrecher, Vorsitzende von Maria 1.0, ist irritiert über das Motu Proprio.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 21. Juli 2021 um 13:59 Uhr

Regensburg/Eichstätt (kathnews/Tagespost). Fürstin Gloria von Thurn und Taxis äußert Kritik gegenüber der katholischen Wochenzeit „Die Tagespost“ an „Traditionis custodes“. Diese zitiert die Fürstin wie folgt: „Offensichtlich geht von der ,Alten Messe‘ doch eine größere Wirkung aus, wenn sie so stark aus den eigenen Reihen bekämpft wird. … Wer an nichts mehr glaubt, für den dürfte die ,Alte Messe‘ schlicht ein anachronistisches Ärgernis sein.“

Die kirchentreue Bewegung „Maria 1.0“ ist ebenfalls irritiert über das jüngste Gesetzeswerk von Papst Franziskus. Deren Vorsitzende, Clara Steinbrecher, zeigte in der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ ihr Unverständnis darüber, dass „der Pontifex einschränkend und negativ auf den ,usus antiquor‘ reagiert, obwohl der weitgehend korrekt gefeiert wird und immer stärker Zulauf, insbesondere auch von jungen Menschen, erfährt“. Liturgiemissbräuche fänden viel eher im „Novus ordo“ statt. Doch werde dies von den zuständigen Stellen toleriert. Das führe dazu, dass Gläubige die Messen im alten Ordo feiern.

Foto: Clara Steinbrecher – Bildquelle: Maria 1.0 – Clara Steinbrecher

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