Keine Abtreibungen am ökumenischen Krankenhaus in Flensburg

Ethisch-moralische Position der katholischen Kirche ist nicht verhandelbar.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 30. Oktober 2019 um 22:53 Uhr
Embryo

Flensburg (kathnews/NDR). Wie der NDR heute auf seiner Web-Seite berichtet, wird das geplante ökumenische Krankenhaus in Flensburg keine Schwangerschaftsabbrüche durchführen. Abtreibungen sollen nur in Notfällen möglich sein, wenn etwa Lebensgefahr bestehe. Klaus Deitmaring, Geschäftsführer des katholischen St. Franziskus-Hospitals in Flensburg, verteidigt diese Entscheidung.

Wolfgang Boten, Vorstandschef des evangelischen Diakonissenkrankenhauses (Diako), erklärte, dass man in diesem Punkt habe nachgeben müssen, da es ansonsten womöglich keine Einigung gegeben hätte. Bislang führten Diakonie und Malteser in Flensburg jeweils eigene Kliniken. Beide Krankenhauschefs betonen jedoch, dass der Eingriff einer Abtreibung nicht in ein Krankenhaus gehöre.

Foto: Embryo – Bildquelle: Wikipedia/Ed Uthman, MD