Kein Streit um Gotteshaus auf der Krim

Priester des Kiewer Patriarchates und der griechisch-katholischen Kirche verschleppt.
Erstellt von Katholische Nachrichten-Agentur am 20. M├Ąrz 2014 um 19:18 Uhr

Kiew (kathnews/KNA). Die ukrainisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats hat Berichte ├╝ber eine bevorstehende feindliche ├ťbernahme einer Kirche des Kiewer Patriarchats auf der Krim zur├╝ckgewiesen. Diese Information treffe nicht zu, hei├čt es in einer Erkl├Ąrung auf der Internetseite der Kirche. Der Metropolit der Krim, Lazar, habe im Gegenteil vor jeder Diskriminierung aus religi├Âsen und ethnischen Gr├╝nden gewarnt. Der Erzbischof des orthodoxen Kiewer Patriarchates auf der Krim, Kliment, hatte am Dienstagabend im ukrainischen Fernsehen gesagt, ein Priester des orthodoxen Moskauer Patriarchates habe gemeinsam mit bewaffneten Aktivisten die ├ťbernahme eines Gotteshauses der Minderheitenkirche in Perewalne angek├╝ndigt. Der Schritt sollte Kliment zufolge nach Abzug der ukrainischen Soldaten von dem Milit├Ąrst├╝tzpunkt in dem Dorf erfolgen. In der Ukraine gibt es sowohl eine dem Moskauer Patriarchen Kyrill I. unterstehende Kirche als auch die 1992 von ihr abgespaltene ukrainisch-orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchates. Anlass der Gr├╝ndung war der Wunsch nach Unabh├Ąngigkeit von Moskau. In den vergangenen Tagen waren Priester des Kiewer Patriarchates und der mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche von Bewaffneten verschleppt worden. Mehrere Geistliche flohen bereits ins Landesinnere der Ukraine. Der auf der Krim t├Ątige r├Âmisch-katholische Weihbischof Jacek Pyl hatte am Dienstagabend der polnischen Nachrichtenagentur KAI gesagt, bislang sei die Lage ruhig. ÔÇ×Niemand hat uns gedroht“, sagte er. Die katholische Kirche beobachte die Entwicklung weiter genau und werde entsprechend reagieren.

Quelle: ┬ę KNA. Alle Rechte vorbehalten

Foto: Orthodoxe Kirche – Bildquelle: Andreas Gehrmann

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