Kardinal Woelki lehnt Rücktritt ab

Die Kritik an seiner Person führt er darauf zurück, dass er erstens als erster Bischof den sexuellen Missbrauch aufgearbeitet hat und dass ihm zweitens sein Widerstand am Reformkurs des Synodalen Weges verübelt wird.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 27. Juni 2021 um 12:05 Uhr
Kardinal Woelki

Köln (kathnews). Kardinal Woelki denkt nicht an einen Rücktritt. Das hat er laut der Online-Ausgabe der Ruhrnachrichten klipp und klar am vergangenen Freitag in einer Konferenz mit den Stadt- und Kreisdechanten im Erzbistum Köln zu verstehen gegeben. Er steht zu seiner Verantwortung und wird nicht aus eigener Veranlassung zurücktreten. Die Dechanten hätten ihn dazu aufgefordert, angesichts der Krise in Erzbistum Köln persönliche Konsequenzen zu ziehen. Dabei berufen sich die Ruhrzeitungen auf die Deutsche-Presse-Agentur. Die Kritik an seiner Person führe der Kölner Metropolit darauf zurück, „dass er als erster Bischof den sexuellen Missbrauch aufgearbeitet habe. Zudem werde ihm sein Widerstand gegen den derzeitigen Reformkurs der katholischen Kirche in Deutschland, den Synodalen Weg, verübelt“, so die Ruhrnachrichten.

Foto: Kardinal Woelki – Bildquelle: Martin Lohmann / LohmannMedia

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