Kardinal Burke will formale Zurechtweisung von Papst Franziskus

Andeutung eines konkreten Zeitplans gegenüber dem Portal „LifeSiteNews“.
Erstellt von Radio Vatikan am 20. Dezember 2016 um 19:30 Uhr

Vatikan (kathnews/RV/LifeSiteNews). Kardinal Raymond Leo Burke will eine formale Zurechtweisung von Papst Franziskus. Burke hatte gemeinsam mit drei weiteren Kardinälen, darunter die deutschen Joachim Kardinal Meisner und Walter Kardinal Brandmüller, dem Papst einen Brief geschrieben und diesen dann veröffentlicht. In einem Interview mit einer US-amerikanischen Webseite bekräftigte der Kardinal seine Kritik an der Tatsache, dass Franziskus auf den Brief nicht geantwortet habe.

Dem Portal LifeSiteNews deutete er weiterhin einen konkreten Zeitplan für eine formale Zurechtweisung – eine so genannge Correctio Fraterna, Brüderliche Zurechtweisung – des Papstes an. Diese „wäre direkt“, so Burke, aber nicht wie der Brief als Fragen formuliert, sondern würde „die verwirrenden Aussagen von Amoris Laetitia mit dem konfrontieren, was immer Lehre und Praxis der Kirche war, und dadurch Amoris Laetitia korrigieren.“ Da das Weihnachtsfest bevor stünde, wäre die Zeit nach Epiphanie wohl der richtige Zeitpunkt dafür.

Die Webseite schreibt weiter, dass solche Zurechtweisungen zwar selten seien, aber nicht neu, und zitiert dann einen Fall aus dem 14. Jahrhundert.

Foto: Raymond Leo Cardinal Burke – Bildquelle: Pufui Pc Pifpef I – Wikimedia Commons – Lizenziert unter CC BY-SA 3.0

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