Iudica me – Verschaff mir Recht, o Gott

Modell einer mystagogischen Einführung in die Liturgie vom 5. Fastensonntag (Passionssonntag) nach der ordentlichen Form des Römischen Ritus (von Dr. Gero P. Weishaupt).
Erstellt von kathnews-Redaktion am 17. März 2018 um 10:37 Uhr
Bildquelle: Patrimonium-Verlag

Aufgabe einer mystagogischen Einführung ist es, die Gläubigen in ganz wenigen Worten (brevissimis verbis) in das Geheimnis der liturgischen Feier einzuführen. Ausgangspunkt sind die Gebete des Sonn- und Festtages.

Mystagogische EinfĂĽhrung (Gero P. Weishaupt)

Mit dem heutigen Sonntag beginnt die eigentliche Passionszeit. Wegen der Trauer der Kirche um ihren gekreuzigten Herrn sind ab diesem Sonntag die Kreuze in unseren Kirchen verhüllt. (Auch in der ordentlichen Form des Römischen Ritus soll der Brauch, wenn die Bischofskonferenz nichts anderes bestimmt hat, beibehalten werden).

Im Eröffnungsvers vernimmt die Kirche die Stimme Christi selber: „Verschaff mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk“. Der Herr nähert sich Golgota, der Stätte seines Leidens und seiner Verwerfung. Doch am Ende stehen nicht Tod und Verderben, sondern Auferstehung und ewiges Leben. Das ist auch uns verheißen, wenn wir wie Christus leben und ihm folgen. Darum betet die Kirche heute (vgl. Tagesgebet).

Foto: Vom Goldgrund der Kirchengeschichte (Buchcover) – Bildquelle: Patrimonium-Verlag

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