Invocabit – „Wenn er mich anruft“

Mystagogische EinfĂĽhrung in die Liturgie vom 1. Fastensonntag.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 17. Februar 2018 um 12:07 Uhr
FĂĽĂźe

Aufgabe einer mystagogischen Einführung ist es, die Gläubigen in wenigen Worten in das Geheimnis der liturgischen Feier einzuführen. Ausgangspunkt sind die Gebete des Sonn- und Festtages.

Mystagogische EinfĂĽhrung in die Liturgie vom ersten Fastensonntag (Gero P. Weishaupt):

Im Eröffnungsvers der Liturgie vom ersten Fastensonntag („Invocabit“) weist der Pslamist auf Gottes Treue zu uns. Wer sich in der Zeit der Versuchung liebend an Gott hängt, erfährt Hilfe, Rettung und Schutz. Wie Christus „in der Wüste vierzig Tage gefastet, …. durch sein Beispiel diese Zeit der Buße geheiligt“ und in seinem Vertrauen zu Gott, seinem Vater, „die teuflische List des Versuchers“ (Lat.: antiqui serpentis insidias) zunichte“ (Präfation) gemacht hat, so will Gott, der unser Vater ist, auch uns zu Beginn der Fastenzeit ermutigen, in den vierzig Tagen vor Ostern, vereint mit Christus, seinem Sohn, uns ihm ganz hinzugeben. Gemeinsam  mit Jesus, unserem  Herrn, gehen wir in diesen vierzig Tagen in die Wüste, um am Ende durch die österlichen Sakramente erneuert einst „zum ewigen Ostern“ (Präfation) zu gelangen.

Foto: FĂĽĂźe – Bildquelle: Kathnews

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