Initiative „Österreich betet“ gestartet

Gemeinsames Rosenkranzgebet. Abschluss des Josephsjahres.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 6. Dezember 2021 um 23:14 Uhr
Hl. Gottesmutter Maria

Wien (kathnews). Angelehnt und inspiriert vom Rosenkranz-Sühnekreuzzug, den Pater Petrus Pavlicek OFM (1902-1982) 1947 initiierte und dem viele österreichische Katholiken den friedlichen Neuanfang der Republik 1955 – nach Zweitem Weltkrieg und Besatzungszeit – zuschreiben, antwortet Österreich betet mit dem Aufruf, sich in der Öffentlichkeit zum gemeinsamen Rosenkranzgebet zusammenzufinden, auf die derzeitigen Herausforderungen durch die Corona-Krise.

Gemeinsames Rosenkranzgebet im öffentlichen Raum

Dabei wird angestrebt, dass sich Gläubige in möglichst vielen Städten und Dörfern Österreichs jeweils mittwochs um 18 Uhr an öffentlichen Plätzen, zum Beispiel vor Kirchen, zum gemeinsamen Rosenkranzgebet treffen oder den Rosenkranz betend in Prozessionen zu einem solchen öffentlichen Ort ziehen. Die öffentliche Wahrnehmbarkeit ist dabei wesentlich für das Ziel der Initiative, die aktuell speziell auch darauf gerichtet ist, die ab 1. Februar geplante, allgemeine Impfpflicht, die große Teile der österreichischen Zivilgesellschaft besonders kritisch sehen, möglichst noch abzuwenden.

Es geht indes nicht etwa um eine politisierte Vereinnahmung des Rosenkranzes, erst recht nicht um eine weitere Spielart des Protestes und der Demonstration gegen eine als verfehlt oder einseitig empfundene Corona-Politik, sondern vielmehr gerade darum, die aktuelle Situation auch im Lichte einer geistlichen Dimension zu verstehen und übernatürliche Hilfe zu ihrer guten und friedlichen Lösung zu erflehen.

8. Dezember in Österreich zugleich staatlicher Feiertag, Abschluss des Josephsjahres

Das Fest Mariä Empfängnis ist in Österreich nach wie vor staatlicher, arbeitsfreier Feiertag. In diesem Jahr fällt er auf einen Mittwoch, und so hoffen die Initiatoren, dass der 8. Dezember 2021 vielerorts in Österreich eine eindrucksvolle Manifestation der Zuflucht werde, die gläubige Katholiken im ganzen Land zur unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter nehmen. Außerdem endet an diesem Tag das vom Heiligen Vater Franziskus proklamierte Josephsjahr, und unter den Tagen der Woche ist der Mittwoch bekanntlich in besonderer Weise der Verehrung des Bräutigams Mariens und Pflegevaters Jesu geweiht, den die Gesamtkirche seit 1870 ganz offiziell als ihren Patriarchen und Schutzherrn verehrt.

Als Anregung an Österreich betet sei abschließend an einen früheren Beitrag auf Kathnews erinnert, der mit ausdrücklicher Empfehlung für den Advent und die Weihnachtszeit dem franziskanischen Rosenkranz zu Ehren der Sieben Freuden Mariens gewidmet war„Den Du, o Jungfrau, voll Freude…“. Der franziskanische Rosenkranz von den Sieben Freuden Mariens « kathnews. Lateinisch trägt er den Namen Corona septem gaudiorum Beatae Mariae Virginis, eine Krone (lat. corona), die man in der jetzigen Lage voll Zuversicht und Vertrauen, sogar voll Freude (!), der Himmelskönigin weihen und Corona, dem Virus und der Krankheit, entgegensetzen kann. Diese Andachtsübung geht auf das Jahr 1422 zurück, feiert also zusätzlich 2022 ihr 600jähriges Bestehen.

Foto: Hl. Gottesmutter Maria – Bildquellle: Kathnews

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