Friedenslicht aus Bethlehem Sonntag in Deutschland

Diesjähriges Motto: „Recht auf Frieden".
Erstellt von Katholische Nachrichten-Agentur am 13. Dezember 2013 um 21:37 Uhr
Stern in der Geburtskirche

Bethlehem/Fulda (kathnews/KNA). Von Israel über Österreich bis in deutsche Gemeinden: Das Friedenslicht aus Bethlehem wird am Sonntag Deutschland erreichen. Ein Kind aus Österreich wird die Flamme in der Geburtsgrotte Jesu entzünden und nach Wien fliegen. Dort wird das Licht in einer Aussendungsfeier von der internationalen Besucherschar geteilt und später in ganz Europa verbreitet. Am Sonntag, dem 3. Advent, bringen Pfadfinder das Licht per Bahn in Dutzende deutsche Städte. Die Aktion findet in diesem Jahr unter dem Motto „Recht auf Frieden“ statt. Das Schlagwort spielt auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte an, die von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen vor 65 Jahren unterzeichnet wurde. In ihr ist das Recht auf „Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt“ festgeschrieben. Man wolle so ein „klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung sowie gegen Rassismus setzen“, gaben die Pfadfinderverbände bekannt. Eine besondere Herausforderung bedeutet die Weitergabe der offenen Flamme auch für die Transportunternehmen: Im Flugzeug von Bethlehem nach Wien muss das Licht in einem explosionssicheren Gefäß untergebracht werden. In Deutschland können Interessierte schon unterwegs, an den verschiedenen Bahn-Haltestellen, ihre Kerze am Friedenslicht der Licht-Delegation entzünden. Der Österreichische Rundfunk rief die Aktion 1986 ins Leben. Das Licht sollte Botschafter des Friedens sein und die Geburt Jesu verkünden. Europaweit unterstützen Pfadfindervereine die Aktion maßgeblich. Delegationen aus Argentinien und den USA verbreiten die Lichtstafette auch in diesem Jahr außerhalb Europas.

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Foto: Stern in der Geburtskirche – Bildquelle: Michael Hesemann