Down-Syndrom als Abtreibungsgrund – Eine perfide Auslese ungeborener Kinder

CDL begrĂŒĂŸt klares Bekenntnis der CSU zum Lebensrecht.
Erstellt von Felizitas KĂŒble am 14. Januar 2019 um 09:25 Uhr
Embryo

Seeon-Seebruck (kathnews/CF/CSU/CDL). Die CSU hat auf ihrer Klausurtagung am 5. Januar 2019 in einem Grundsatzpapier ein klares Bekenntnis zum Lebensrecht abgegeben und zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklĂ€rt. Hierzu erklĂ€rt die Landesvorsitzende der Christdemokraten fĂŒr das Leben (CDL) in Bayern, Christiane Lambrecht:

„Die CSU möchte die hohen Abtreibungszahlen verringern und ethische Pflöcke einschlagen. Die klaren Aussagen der CSU anlĂ€ĂŸlich ihrer Klausurtagung zum Lebensrecht begrĂŒĂŸen wir sehr. Selektion, ja eine geradezu perfide Auslese von ungeborenen Menschen durch vorgeburtliche Untersuchungen, wobei regelrecht nach Kindern mit Down-Syndrom gefahndet wird, macht unsere Gesellschaft Ă€rmer, unmenschlicher und unsolidarisch.

Ebenso hat jede Abtreibung eine mehrfach dramatische nachhaltige Wirkung: Das ungeborene Kind ist tot, die Mutter muß ein Leben lang damit zurechtkommen. Zudem hat jede Abtreibung erhebliche Auswirkungen – auch auf die Geschwister, Familie und Gesellschaft.

Das Lebensrecht gehört in die Mitte von Politik und Gesellschaft. Deshalb unterstĂŒtzen wir die aktuellen BeschlĂŒsse der CSU hinsichtlich Abtreibungen, zu Ethik und den Menschenrechten in vollem Umfang.

Die von der CSU angestrebte Evaluation zu Motiven und Lebenssituationen von Frauen im Schwangerschaftskonflikt sowie ĂŒber die psychischen, physischen und sozialen Folgen von Abtreibung ist lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig.

Zudem ist die aktuelle Beratungssituation bei den staatlich anerkannten Beratungsstellen teilweise mehr als mangelhaft. Die CDL wird die CSU bei der Konkretisierung der Vorhaben gerne aktiv unterstĂŒtzen.“

Textquelle: Christliches Forum und CDL

Foto: Embryo – Bildquelle: Wikipedia/Ed Uthman, MD

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