Das Wort von der Leidensnachfolge

,,Darauf sagte Jesus zu seinen JĂŒngern: Wer mein JĂŒnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.'' (Mt 16,24). Eine kurze Betrachtung zum Sonntagsevangelium von Jessica Heemskerk.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 1. September 2017 um 16:15 Uhr

Von Jessica Heemskerk:

Die Frage nach dem Leiden war schon immer etwas, was die Menschen beschĂ€ftigte. Schon zu den Zeiten Jesu wurde vor allem in solchen Situationen das Bild des liebenden und allmĂ€chtigen Gottes hinterfragt. Es wĂ€re eine Anmaßung zu meinen, eine Antwort darauf zu wissen, warum Gott das eine oder andere zulĂ€sst. Doch eines können wir besonders dem Evangelium des kommenden Sonntags entnehmen: Leid ist ein Bestandteil des Lebens mit und fĂŒr Christus. Jesus fordert uns auf, ihm nachzufolgen, auch im Leiden. So sollten wir aufhören, Gott fĂŒr unser Leiden verantwortlich zu machen. Wir sollten lieber beginnen, ihn um seinen Beistand zu bitten, den wir so sehr benötigen. Denn eines wissen wir genau, Gott will fĂŒr uns das Leben in FĂŒlle. Wenn wir ihm nur vertrauen.

Denn oft sind es die Phasen des Leidens und der Leere, aus denen wir gestĂ€rkt hervorgehen. Es kann eine Chance sein. Die Chance im Glauben zu wachsen und zu reifen. Manchmal ist das DurchkĂ€mpfen und Durchleiden nötig, damit etwas GrĂ¶ĂŸeres entstehen kann. Das Beispiel dafĂŒr ist der Leidensweg und das Sterben Jesu. Es brauchte erst den Schmerz und die Erniedrigung bis hin zum Tod, damit wir das grĂ¶ĂŸte Geschenk von allen empfangen konnten: das ewige Leben.

Foto: Mentlberger Gnadenbild – Bildquelle: Kathnews

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu. DatenschutzerklÀrung