Cibavit eos – Er hat uns mit bestem Weizen genährt

Modell einer mystagogischen Einführung in die Liturgie von Fronleichnam nach der sog. ordentlichen Form des Römischen Ritus.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 25. Mai 2016 um 21:52 Uhr
Christus mit der Eucharistie

Christus hat am Vorabend seines Leidens am Kreuz „die Feier des immerwährenden Opfers gestiftet“ und sich darin „selbst als Opfergabe dargebracht für das Heil der Welt“ (1. Präfation). Für seine bleibende Gegenwart unter uns unter den sakramentalen Zeichen der heiligen Eucharistie danken wir Gott am heutigen Fronleichnamsfest.

Der Herr hat uns in der Gestalt eines Mahles die Vergegenwärtigung seines Kreuezesopfers geschenkt – das heilige Messopfer -, damit wir durch dieses „Gedächtnis seines Leidens und seiner Auferstehung“ unter sakramentalen Zeichen teilhaben können an seinem Sühneleiden und uns durch seinen geopferten Leib und sein vergossenes Blut „die Frucht der Erlösung zuteil wird“ (Tagesgebet). So erfährt die irdische Kirche breits jene Einheit und jenen Frieden, die durch die verwandelten Opfergaben, den Leib und das Blut Christi, geheimnisvoll bezeichnet und bewirkt werden (Gabengebet).

Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf das Tages- und Schlussgebet sowie auf die 1. Präfation.

Foto: Christus mit der Eucharistie – Bildquelle: The Yorck Project / Wikipedia