Bischöfe der Weltkirche: Brüderliche Zurechtweisung deutscher Bischöfe angesichts eines drohenden Schismas

Der Theologe und Publizist George Weigel erinnert die Bischöfe der Weltkirche an ihre Verantwortung für eine vom katholischen Glauben abfallende Teilkirche. Die Bischöfe in der Weltkirche „sollten Bischof Bätzing ihre schwere Sorge über den zersetzenden Charakter des Grundtexts des Synodalen Wegs“ mitteilen.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 6. März 2021 um 14:35 Uhr
Vaticanum II, Konzilsväter

Rom/Limburg (kathnews). Der Theologe und Publizist George Weigel hält es für angebracht und notwendig, dass der Weltepiskopat seine Stimme erhebt und die deutschen Mitbrüder im Bischofsamt ermahnt, den katholischen Glauben zu bewahren und die Einheit mit Rom und der Weltkirche nicht aufzugeben.

Es sei dringend erforderlich, „sich neu auf diese Praxis zu besinnen, da die Kirche in Deutschland immer weiter vom Glauben abzufallen scheine: ein Leugnen der Wahrheiten des katholischen Glaubens lasse ein dräuendes Schisma befürchten. Das Instrument dafür sei der Synodale Weg“, heißt es in einem Beitrag der katholischen Wochenzeit „Die Tagespost“. „Die Vorstellung mancher Teilnehmer des Synodalen Wegs, dass es nicht die eine Wahrheit, der religiösen, sittlichen und politischen Weltbewährung und nicht die eine Denkform, die den Anspruch auf Letztautorität erheben kann gebe, ist in Weigels Augen Abfall vom Glauben“, so „Die Tagespost“. Bischof Bätzing müsse von der Illusion befreit werden, „dass er, die große Mehrheit der deutschen Bischöfe und die aufgeblähte deutsche Kirchenbürokratie die mutigen Pioniere eines neuen Katholizismus seien. Die oberste Verantwortung liege hier beim Bischof von Rom“.

Foto: Konzilsväter – Bildquelle: Lothar Wolleh / Wikipedia

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