Auch Straftaten gegen Christen erfassen

Vorsitzender der Senioren-Union besorgt ĂŒber zunehmende religiöse Intoleranz.
Erstellt von Katholische Nachrichten-Agentur am 23. Januar 2014 um 21:40 Uhr

Berlin (kathnews/KNA). Der Vorsitzende der Senioren-Union (SU), Otto Wulff, hat sich besorgt ĂŒber zunehmende religiöse Intoleranz und Gewalt von Migranten in Deutschland gegenĂŒber Christen geĂ€ußert. In einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten ErklĂ€rung sprach sich Wulff dafĂŒr aus, kĂŒnftig in der
Kriminalstatistik Straftaten gegen Christen ebenso gesondert auszuweisen wie antisemitische Übergriffe. Die Erteilung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen sollte an ein Bekenntnis zur Religionsfreiheit geknĂŒpft werden. Wulff bezog sich auf Zahlen der Organisation fĂŒr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Demnach gab es 2012 mehr als 400 gemeldete Straftaten in Deutschland gegen Christen und Mitglieder anderer nichtjĂŒdischer Religionsgemeinschaften, darunter 19 KirchenschĂ€ndungen und vier FriedhofsschĂ€ndungen. Diese Straftaten sollten nach Meinung des CDU-Politikers ebenso wie Übergriffe mit antisemitischem Hintergrund kĂŒnftig gesondert erfasst werden. Wulff erinnerte daran, dass weltweit mehr als 200 Millionen Menschen in rund 50 Staaten wegen ihres christlichen Glaubens diskriminiert, drangsaliert oder sogar mit dem Tod bedroht werden.

Quelle: © KNA. Alle Rechte vorbehalten

Foto: Reichstag in Berlin – Bildquelle: Marcela auf Commons, CC

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu. DatenschutzerklÀrung