„Alte Messe“ im Erzbistum Hamburg

Erzbischof Thissen richtet regelmässiges Messangebot im Usus antiquior ein.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 10. Dezember 2011 um 11:40 Uhr
Alte Messe

Hamburg (kathnews). Der Hamburger Erzbischof, Dr. Werner Thissen, hat für die Gläubigen in Hamburg ein sonn- und feiertägliches Messangebot in der forma extraordinaria fest eingerichtet. Dies berichtet die Internetseite des Erzbistums Hamburg. Seit der Veröffentlichung des Motu proprio „Summorum Pontificum“ von Papst Benedikt XVI. ist der Wunsch der Gläubigen nach dem Usus antiquior auch in Norddeutschland spürbar gestiegen.

Bemerkenswert ist, dass sich besonders junge Menschen von der Heiligen Messe nach dem Missale Romanum von 1962 angesprochen fühlen. Neben dem neu eingerichteten Messangebot in der Hansestadt, gibt es im Erzbistum Hamburg weitere Möglichkeiten zum Besuch der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus in den Dekanaten Kiel und Lübeck.

Am 7. Juli 2007 wurde das Motu proprio „Summorum pontificum“ von Papst Benedikt XVI. veröffentlicht und trat am 14. September 2007 in Kraft. Laut der am 13. Mai 2011 veröffentlichten Instruktion „Universae Ecclesiae“ (Nr. 8), stellt das Motu proprio „Summorum pontificum“ einen wichtigen Ausdruck des Lehramtes des Papstes und der ihm eigenen Sendung dar, die heilige Liturgie der Kirche zu regeln und zu ordnen, und zeigt seine pastorale Sorge als Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche. Sein Schreiben hat folgende Ziele:

a) allen Gläubigen die römische Liturgie im Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt; b) den Gebrauch der forma extraordinaria all jenen wirklich zu gewährleisten und zu ermöglichen, die darum bitten. Dabei ist vorausgesetzt, dass der Gebrauch der 1962 geltenden römischen Liturgie eine Befugnis ist, die zum Wohl der Gläubigen gewährt worden ist und daher zugunsten der Gläubigen, an die sie sich primär richtet, ausgelegt werden muss; c) die Versöhnung innerhalb der Kirche zu fördern.

Papst Benedikt XVI.: „In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein“.

Foto: Alte Messe – Bildquelle: PMT

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