Pontifikalamt in Fockenfeld

Weihbischof Dr. Andreas Laun OSFS zu Besuch bei SchĂĽlern in der Oberpfalz.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 25. Januar 2013 um 20:17 Uhr
Fockenfeld

Fockenfeld (kathnews). Am 24. Januar, dem Fest des hl. Franz von Sales, zelebrierte der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun OSFS ein Pontifikalamt in der großen Kapelle der katholischen Privatschule „St. Josef Fockenfeld“. In seiner Predigt thematisierte der Bischof die Notwendigkeit der Neuevangelisierung, welche ein ganz besonderes Anliegen sei. Ferner ging der Bischof auf den hl. Franz von Sales ein, dessen Leben von einer tiefen Gottesliebe geprägt war. Das Verlangen des Menschen nach Gott veranschaulichte der Hirte im Bischofsamt durch den Psalm 42,2: „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.“

Fockenfeld liegt in der nördlichen Oberpfalz nahegelegen dem Wallfahrtsort Waldsassen und dem kleinen Ort Konnersreuth, welcher durch Therese Neumann, auch „die Resl“ genannt, bekannt wurde. Die stigmatisierte Resl, deren Seligsprechungsprozess läuft, hatte sich ihrer Zeit für die Eröffnung der Spätberufenenschule in Fockenfeld eingesetzt. Auf Betreiben der Therese Neumann übernahmen am 31. März 1951 die Oblaten des hl. Franz  von Sales den Klosterhof. Am 15. September 1955 wurde die Spätberufenenschule eröffnet und die dazugehörige Kapelle knapp 13 Jahre später durch den Regensburger Bischof Dr. Rudolf Graber eingeweiht.

Die katholische Privatschule mit Seminar „St. Josef Fockenfeld“ bietet jungen Männern im Alter zwischen 15 und 30 Jahren den Weg zum Abitur in Verbindung mit einem Leben in christlicher Gemeinschaft. Eine christliche Lebensgestaltung sowie Berufungen zum Dienst in der Kirche werden besonders gefördert. Aus der Spätberufenenschule sind bis zum 60. Jubiläumstag im Jahre 2011 etwa 350 Priesterberufungen hervorgegangen.

Foto: Fockenfeld – Bildquelle: Kathnews