Kölner St.-Vinzenz-Hospital stellt klar: Kirchenfeindliche Medienkampagne gegen Klinik fällt in sich zusammen!

Klärende Stellungnahme von Chefarzt Prof. Dr. Dietmar Pennig zu den öffentlichen Vorwürfen.
Erstellt von Felizitas Küble am 26. Januar 2013 um 22:04 Uhr
Köln am Rhein

Köln (kathnews/CF). Die WDR-Sendung “Lokalzeit aus Köln” strahlte am 22. Januar 2013 ein hochgradig aufschlußreiches Gespräch aus, das leider in der öffentlichen Debatte viel zu wenig beachtet wird – und dies teilweise wohl auch deshalb, weil bei Bekanntwerden der dort geäußerten Fakten die gesamte Presseschlammschlacht in der “Causa Köln” in sich zusammenklappen würde: Der Fernsehsender befaßte sich in einem Interview mit Prof. Dr. Dietmar Pennig, dem Ärztlichen Direktor des St.-Vinzenz-Hospitals, mit den Vorwürfen gegen die katholische Klinik im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen  Vergewaltigungsopfer. Die betreffende Frau wurde Mitte Dezember 2012 nicht etwa persönlich weggeschickt, wie mitunter der Eindruck erweckt wird; vielmehr befand sie sich bereits in ärztlicher Behandlung in den Räumen der dortigen Notfallpraxis, die sich auf dem Gelände des kath. Krankenhauses befindet, aber autonom arbeitet bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung betrieben wird. Die dortige diensthabende Ärztin rief also beim Vinzenz-Hospital an, wie nun in dieser Causa weiter verfahren werden solle, auch hinsichtlich einer “Anonymen Spurensicherung”.

Katholische Klinik wurde amtlich vom “Netzwerk Anonyme Spurensicherung” abgemeldet

Die Medizinerin der kath. Klinik hatte daraufhin vorgeschlagen, die Patientin an ein kommunales Krankenhaus weiterzuleiten, da das Vinenz-Hospital seit September 2012 vom Netzwerk der Anonymen Spurensicherung abgemeldet worden war, unter anderem deshalb, weil die katholische Klinik keine “Pille danach” verschreibt, da diese im Falle einer erfolgten Befruchtung frühabtreibend wirkt. Durch jene Abmeldung von diesem Ärztlichen Netzwerk, die gleichsam “von oben” ohne jede Verantwortung des katholischen Krankenhauses erfolgte, standen der Klinik die nötigen technischen Möglichkeiten für eine Anonyme Spurensicherung nicht zur Verfügung. Folglich blieb der betreffenden Medizinerin schlicht nichts übrig als eben jener Vorschlag, die Patientin an eine kommunale Klinik zu verweisen, die eine solche Spurensicherung kompetent vornehmen kann. Eben dies berichtet Chefarzt Dr. Pennig im WDR-Interview vom 22. Januar 2013 sachlich und informativ, online abrufbar in der WDR MEDIATHEK.

Foto: Köln am Rhein – Bildquelle: Andreas Gehrmann