Kirche eilt Menschen in Japan zu Hilfe

Erzbischof Zollitsch drückt sein Mitgefühl und seine Solidarität aus.
Erstellt von Martin Bürger am 11. März 2011 um 19:23 Uhr

Tokio (kathnews) – Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Erzbischof Robert Zollitsch, hat den Opfern des Erdbebens und des Tsunamis in Japan sein Mitgefühl und seine Solidarität ausgesprochen. Die japanische Küste war heute von einem Erdbeben der Stärke 8,9 erschüttert worden. Der anschließende Tsunami überflutete weite Teile des Landes. Bereits jetzt ist von einigen hundert Toten die Rede. Zollitsch wörtlich: „Mit großer Betroffenheit habe ich Kenntnis von dem schrecklichen Erdbeben und dem dadurch ausgelösten Tsunami in Ihrem Land erhalten. Ich verneige mich in tiefer Trauer vor den Opfern dieser tragischen Katastrophe und versichere Ihnen, den Verletzten und den Angehörigen der Toten mein fürbittendes Gebet.“

Gleichzeitig wies Zollitsch darauf hin, dass die Überlebenden in den kommenden Wochen und Monaten „dringend unsere geschwisterliche und großherzige Hilfe“ benötigten. Der DBK-Vorsitzende rief die deutschen Gläubigen dazu auf, die Kirche und alle von der Katastrophe betroffenen Menschen im Gebet, aber auch mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

Auch der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, hat seiner Erschütterung über das Erdbeben in Japan und seine Folgen Ausdruck verliehen. Im Kölner „domradio“ bekundete der Erzbischof seine Anteilnahme und Solidarität. Als eine erste Maßnahme stellte das Hilfswerk der deutschen Caritas 50.000 Euro als Soforthilfe zur Verfügung. Derzeit würden noch immer Informationen gesammelt, so der japanische Caritasdirektor Daisuke Narui. Dies gestalte sich aufgrund des zusammengebrochenen Telefon- und Mobiltelefonnetzes jedoch sehr schwierig.

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