Kardinal Kazimierz Swiatek ist tot
Vatikan/Minsk (kathnews). Eine traurige Nachricht für die Katholiken in Weißrussland: Kardinal Kazimierz Swiatek, bislang zweitältester Kirchenfürst im Kardinalskollegium und ehemaliger Erzbischof von Mink, ist tot. Der Purpurträger starb am Donnerstagmorgen im Alter von 96 Jahren in einem Krankenhaus im weißrussichen Pinsk. Dies teilte die Bischofskonferenz des Landes am Donnerstag mit. Der Gesundheitszustand des Kardinals habe sich seit einem Knochenbruch Anfang des Jahres zunehmend verschlechtert, heißt es in der Erklärung der Bischöfe Weißrusslands.
Auch der Heilige Vater zeigt sich betroffen vom Tod des Kardinals. Dieser habe in „besonders schweren Zeiten“ in Weißrussland „mutig Zeugnis von Christus abgelegt“ und die spirituelle Entwicklung des Landes „mit Begeisterung“ begleitet, so Benedikt XVI. Kazimierz Swiatek war von 1991 bis 2006 Erzbischof von Minsk und war der erste Bischof Weißrusslands, der in den Kardinalsstand erhoben wurde. Die Kreierung zum Kardinal nahm Papst Johannes Paul II. 1991 vor. Hinter dem 97-jährigen Ersilio Tonini war Swiatek der zweitälteste Kardinal der römischen Kirche und leitete noch bis vor kurzem als Apostolischer Administrator das Bistum Pinsk.









