Junge Franzosen gegen Homo-Forderungen
Paris (kathnews). Hunderttausende Franzosen protestieren in Frankreich gegen die neuen Homo-Forderungen. Im Februar hatte die Nationalversammlung fĂŒr die EinfĂŒhrung der Homo-Ehe samt Adoptionsrecht fĂŒr gleichgeschlechtliche Paare gestimmt. Junge Franzosen im Altersdurchschnitt von deutlich unter dreiĂig Jahren treffen sich derzeit jeden Abend um 19 Uhr in Paris vor dem Invalidendom. âLes veilleursâ nennen sich die jungen Menschen, was ĂŒbersetzt âdie WĂ€chterâ heiĂt. WĂ€chter und BehĂŒter des Glaubens sind sie. Selbst in Lyon, Toulon, Toulouse und Nantes haben die jungen Menschen Nachahmer gefunden. âWir haben es satt, dass wir als Faschisten und reaktionĂ€re Katholiken verspottet werdenâ, sagt Louis, der sich seines katholischen Glaubens ânicht lĂ€nger schĂ€men willâ, so die faz am Dienstag.
âWir kĂ€mpfen aber gegen diese Zivilisation, die sie uns aufzwingen wollen. Wir sind in einer Gesellschaft groĂ geworden, in der die Werte verfallen. Wir wollen einen Mai 2013, der ein Gegen-Mai 1968 ist, schreibt Vivien in seinem Blog. Der Student hat sich der konservativ-christlichen Bewegung âFranzösischer FrĂŒhlingâ (âPrintemps Françaisâ) angeschlossen. âWir wollen nicht, dass es zur Norm wird, ohne Vater und Mutter groĂ zu werdenâ bekrĂ€ftigt Redakteurin Carol von âLe Rouge et le Noirâ, dem Internetauftritt der jungen Homosexuellenehe-Gegner. âDas ist nur der Anfang. Bald werden dann Homosexuelle auch die Reproduktionsmedizin beanspruchen und LeihmĂŒtter fordern. Und im Namen der Gleichheit wird auch das dann erlaubtâ, sagt ein weiterer Demonstrant.
Die Forderungen der Homosexuellen spalten die französische Gesellschaft. Nach einer GroĂkundgebung in Paris an der hunderttausende Gegner gegen die Homo-Ehe teilnahmen gingen Polizisten mit Schlagstöcken und TrĂ€nengas vor. Dies ist wohl das Zeitalter eines neuen christlichen Martyriums.
Foto: Eiffelturm in Paris – Bildquelle: Wikipedia









