Genese des Schott-Messbuches bis zur Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils (1884-1963) – Teil I/IV

Von Clemens Victor Oldendorf.
Erstellt von Clemens Victor Oldendorf am 27. Oktober 2018 um 10:04 Uhr

Seit dem 5. September 2018 stehen wir im Anselm-Schott-Jahr zum 175. Geburtstag des Benediktiners, auf den das Schott-Messbuch in seinen unterschiedlichen Ausgaben zurückgeht. Vor allem für jene Kreise, die der überlieferten römischen Liturgie verbunden geblieben sind, ist Anselm Schott daher gegenwärtig geradezu wie gerufen als Jahresregent im Bereich liturgischer Publikationen. In dieses Jubiläumsjahr fügt sich da überaus passend eine leicht vermehrte Neuausgabe des Vollständigen Römischen Messbuches lateinisch und deutsch auf dem Stand der Editio typica des Missale Romanum von 1962, des sogenannten Schott I, welcher auch als der Große Schott bezeichnet wurde, deren Erscheinen der Sarto-Verlag/Bobingen für Anfang Dezember 2018, somit rechtzeitig vor Weihnachten, ankündigt. Dieser Beitrag versteht sich im Jubiläumsjahr als Vorarbeit und Vorspann zu einer Rezension dieser Neuausgabe des klassischen Schott-Messbuches.

Maria Laach: Letzte Lebensstation und Ruhestätte Schotts, Zentrum der Liturgischen Bewegung

1896 ist Pater Schott in Maria Laach in der Vulkaneifel gestorben, wo zuvor die Jesuiten von 1863 bis 1872 eine Niederlassung unterhalten hatten. Sie hatten die altehrwürdige Nikolauskapelle dem  neuen Patronat des 1870 von Pius IX. zum Schutzherrn der Gesamtkirche proklamierten heiligen Joseph unterstellt und darunter eine Gruft als Grablege ihrer Toten geschaffen. In dieser Jesuitengruft betteten auch die Beuroner Mönche, die den Ort 1892 übernommen und seiner jahrhundertelangen Geschichte gemäß benediktinisch wiederbesiedelt hatten, zunächst ihre verstorbenen Mitbrüder zur letzten Ruhe, sogar als ersten von diesen den am 23. April 1896 heimgegangenen Pater Anselm Schott. 1926 wurde die Josephskapelle restauriert und der Zugang zur Gruft verschlossen. Ab diesem Zeitpunkt erinnerten vorläufig nur noch schlichte  Namenstafeln im, bis  auf spätromanische Zeit zurückreichenden, Turm der Kapelle an die dort bestatteten Jesuiten und Benediktiner. Dies blieb so bis 1984, als zur Einhundert-Jahr-Feier der Erstauflage des Messbuches der heiligen Kirche das Hinabsteigen zu den Ruhestätten Schotts und der anderen Ordensmänner und damit ein würdiges und bewussteres Totengedenken  wieder ermöglicht wurde. Von Schott wird zudem berichtet, er habe Menschen, die  noch während der Krankheit, die zu seinem Tode führen sollte, zu ihm kamen, ersucht, besonders in der Josephskapelle für ihn zu beten, wo bis heute seine sterblichen Überreste die Auferstehung erwarten, die Kapelle mittlerweile jedoch  wieder nach ihrem historisch ursprünglichen Patrozinium benannt wird.[1]

Erste Schottgeneration und Neuaufbruch im Laacher Volksmessbuch

Im Entstehen des Schott-Messbuches gibt es mehrere Entwicklungsstufen. Eine originäre Phase umfasst die ersten vier Auflagen von 1884, 1888, 1892 bis schließlich zu jener von 1894. In diesem Stadium war das Buch ein Ein-Mann-Projekt, ganz in der Initiative, Idee, Konzeption und Gestaltung von Pater Anselm Schott ruhend. Der Vorteil einer solchen Situation ist stets, dass ein in sich abgeschlossenes, schlüssiges Werk entsteht, eine runde Sache wie aus einem Guss. Später kann man das wieder am Volksmessbuch des Pater Urbanus Bomm OSB (1901-1982)[2] beobachten, das ab 1927 bis 1963 als Alternative neben den Schott trat, wobei sich ergab, dass es mit der Abtei Maria Laach verbunden war, wo Pater Schott sein Leben beschloss und beigesetzt wurde. Dieses Volksmessbuch war durchgehend, von der ersten bis letzten Auflage, das alleinige Werk des späteren Laacher Abtes Urbanus.[3] Im weiteren Verlauf dieser Darstellung wird inhaltlich noch darauf zurückzukommen sein.

Im Hinblick auf die erweiterte Neuauflage des Schott’schen Vollständigen Römischen Messbuchs  durch den Verlag Sarto wird sich die Aufmerksamkeit auf das Jahr 1926 richten müssen, in welchem diese Ausgabe erstmals erschien. Das geschah also, als Pater Pius Bihlmeyer OSB (1876-1931) seit 1918 die Gesamtverantwortung für das Schott-Messbuch trug, eine prägende Phase auf dem Weg zu seiner dann bis 1965 endgültigen Gestalt. Damals bestand schon ein Arbeitskreis, der überwiegend bereits 1921 tätig gewesen war, als Bihlmeyer erstmals eine tiefgreifende Bearbeitung des Messbuchs der heiligen Kirche unternahm und dabei die durchgehende Kanonübersetzung wiederherstellte, die 1888 aufgegeben worden war, um im Jahr 1900 wiederzukehren, dabei aber die eigentliche Konsekrationsformel von der deutschen Fassung noch auszunehmen. [4]

Die Schottredaktion ab 1921

Neben dem Alttestamentler und langjährigen Sekretär der Päpstlichen Bibelkommission Pater Athanasius Miller OSB (1881-1963) gehörten die beiden Patres Anselm Manser OSB (1876-1951) und Ambrosius Würth OSB (1889-1972) der Redaktionsgruppe unter Bihlmeyer gleichermaßen 1921 und 1926 an. Manser entwarf die allgemeinen und die besonderen Einführungen, Würth schuf die Übersetzungen der Orationen, Sekreten und Postcommunionen. Beide letztgenannten Personen haben interessante Biographien und Persönlichkeitsbilder, die zeigen, warum und wie sie für die ihnen in der Schottredaktion zugewiesenen Aufgabenfelder kompetent waren. Für das Vollständige Römische Messbuch von 1926 kam Pater Benedikt Baur OSB (1877-1963) als neues Mitglied der Arbeitsgruppe hinzu und übernahm nun die allgemeine Einführung. Von 1931 bis 1955 amtierte er als Erzabt der Beuroner Kongregation.

Beginnt man mit Pater Würth, so ist zu sagen, dass seine Übersetzungen der drei Orationen, die in jedem Messformular fester Bestandteil sind, seit 1921 nie mehr überarbeitet oder sprachlich angepasst wurden. Aufgrund der mit dem Schott I neu hinzugekommenen Formulare wird er die Übersetzung von deren Orationen für die Auflage von 1926 neu angefertigt haben, aber seitdem blieben auch diese bis zur letzten Auflage des Vollständigen Römischen Messbuchs 1965 völlig unverändert.[5]

Für eine Neuauflage im Jahr 2018 bedeutet das also, dass sie mehr oder weniger eine hundertjährige Übersetzung repristiniert. Die Qualität dieser Übersetzung soll damit nicht grundsätzlich negativ beurteilt werden, doch wird so bewusst, dass ein Lizenzdruck, der keinerlei Eingriffe in den Text gestattet, langsam, aber sicher auch mit Nachteilen verbunden sein wird. Diese Überlegung hat sicher dazu beigetragen, dass sich die Petrusbruderschaft entschlossen hat, den 1962er Schott nicht wiederum unverändert nachzudrucken, sondern an seine Stelle eine eigenständig neue Übersetzung des gesamten Römischen Messbuchs treten zu lassen, wie sie seit 2015 im Volksmissale Pater Martin Ramms FSSP (*1971) vorliegt.[6]

Zu Pater Ambrosius Würth ist die Hintergrundinformation über seine starke Sehbehinderung entscheidend für eine angemessene Würdigung seiner Person und Leistung. Auf einem Auge war er 1913 bereits blind. Da zu befürchten war, die Erblindung werde  auch auf das zweite Auge übergreifen und damit ein Weihehindernis bilden, wurde seine Priesterweihe auf den 20. Juli 1913 vorverlegt. Die Totenchronik berichtet es als bemerkenswert, dass mit der Priesterweihe keine weitere Verschlechterung des Augenlichtes mehr eintrat. Trotzdem musste der Neupriester die Texte seiner Primizmesse auswendig lernen. Das gleiche tat er mit den Psalmen und Orationen des Offiziums, die er bis zu seinem Tod aus dem Gedächtnis rezitieren konnte. Die Totenchronik hält weiterhin fest, dass Pater Ambrosius seine Lektüre einschränken musste, um sein sehfähiges  Auge nicht zu überfordern, dass er jedoch das, was er las, seinem Gedächtnis  umso mehr aneignete, besonders auch die Bücher der Heiligen Schrift.[7]

Die Behinderung, die ein blindes und ein sehschwaches Auge für den Pater bedeutete, war gewiss von gegensätzlicher zweifacher Auswirkung: Einmal, weil sie ihn sicherlich zu einer besonderen Konzentration zwang und zu Kompensation in gesteigerter Erinnerungsleistung befähigte, die zweifellos auch seiner Übersetzungsarbeit beim Schott-Messbuch zugutegekommen ist, weil die so ausgebildete, außerordentliche  Erinnerungsgabe bei ihm zu einer ganz eigentümlichen Verinnerlichung der liturgischen Texte geführt hat. Dies kann auch nach fast hundert Jahren als Argument erscheinen, seine Übersetzungen als bleibend wertvoll und erhaltenswert anzusehen. Sodann war jedoch diese Übersetzungstätigkeit durch das schlechte Sehen unzweifelhaft sehr erschwert, was manche Umstellung und Abweichung gegenüber der lateinischen Vorlage, die objektiv zu kritisieren wären, erklären und gewissermaßen auch entschuldigen kann.

Wenden wir uns Pater Anselm Manser[8] zu, so werden wir sehen, dass sein Ordensname nicht die einzige Gemeinsamkeit mit Pater Anselm Schott ist. Der aus dem Appenzeller Land gebürtige Schweizer machte 1896 sein Abitur am Gymnasium der Benediktiner von Engelberg[9] und trat am 8. September 1896, also wenige Monate, nachdem Pater Schott in Maria Laach verstorben war, in Beuron ein. In Engelszell nahm man in jenem Jahr keine Novizen auf, und ferner fühlte sich Moriz Manser, wie er mit Taufnamen hieß: eigentlich sogar Mauritius, nicht zum Schuldienst hingezogen. Deshalb der Weg nach Beuron. 1903 zum Priester geweiht[10], entwickelte Pater Manser großes Interesse an der Patristik und konnte regelrecht als Ambrosiusspezialist gelten.[11] Wohl eher zufällig ausgerechnet am Fest des heiligen Ambrosius wurde Anselm Manser am 7. Dezember 1909 von Pius X. in die Vulgatakommission berufen. Damit ergibt sich eine erste Gemeinsamkeit mit Schott, der selbst eine Vulgata-Ausgabe besorgt hatte. Für Manser war diese Berufung mit mehreren Romaufenthalten und dem Umgang mit Handschriften verbunden.[12] In Maredsous hatte Schott unter Pater Suitbert Bäumer OSB (1845-1894) an der Neuausgabe des Missale für den Benediktinerorden mitgewirkt, das 1885 erschien.[13] Dreißig Jahre später hatte Manser 1915 maßgeblichen Anteil an der Ausgabe des Missale Romano-Monasticum, welches erforderlich geworden war, um Übereinstimmung mit der Rubrikenreform von 1911 zu erzielen, wovon auch das Brevier und der liturgische Kalender des Benediktinerordens erfasst wurden.[14] An der eigentlichen Übersetzungsarbeit scheint Manser bei der Ausgabe des Schottmessbuches von 1921 trotz dieser Qualifikationen nicht beteiligt gewesen zu sein. Er verfasste die Einführungen und kurzen Einleitungen zu den Heiligenfesten, namentlich aber die Geschichte der heiligen Messe und eine Darstellung des Kirchenjahres.[15]

Erheblich scheint dabei, dass er stets in gutem Kontakt mit der Abtei Maria Laach stand und dessen Abt Ildefons Herwegen OSB (1874-1946) sehr schätzte. Mit Pater Odo Casel OSB (1886-1948) stand er in regem Briefkontakt und gegenseitigem Austausch des Fragens und Beratens.[16] Das relativiert vielleicht etwas den immer wieder in der Literatur auftauchenden ideologischen Gegensatz zwischen Beuron und Maria Laach, beziehungsweise zwischen dem Schottmessbuch und dem Volksmessbuch des Pater Urbanus Bomm, der vorzugsweise mit Casels Theologie begründet wird. Im Fortgang dieser Erörterung  werden Akzente und Unterschiede beider Laienmessbücher noch anklingen, zumindest für die Zeit nach 1927 kann darin eigentlich kein scharfer, gar feindseliger Gegensatz mehr angenommen werden, und vorher gab es das Messbuch Pater Bomms ja noch gar nicht.

Der am 9. Dezember 1877 als Karl Borromäus Baur geborene,  spätere Erzabt Benedikt hatte ab 1926[17] maßgeblichen Anteil am neu entstandenen Vollständigen Schott-Messbuch, der sich ab 1929[18] auch auf das Messbuch der heiligen Kirche ausweitete.  Dies betraf insbesondere die Einführungen, die er nach Manser nochmals überarbeitete und vervollständigte.[19]  In gewisser Weise ergab sich dabei eine Umkehrung dessen, was man vielleicht als die publizistische Idee oder Inspiration bezeichnen kann, wie sie zum Schott geführt hat.  Als Anselm Schott das Konzept für sein Messbuch entwickelte, da sollte dafür die Einführung in Liturgie und Kirchenjahr und deren Erklärung konstitutiv und charakteristisch werden[20], und Schott griff dazu auf das L‘ Année Liturgique des Wiederbegründers und Abtes von Solesmes, Dom Prosper Guérangers OSB (1805-1875) zurück, dessen deutsche Übersetzung ab 1875 erschien.[21] Das Monumentalwerk umfasst insgesamt fünfzehn Bände. Die ersten neun[22] stammen tatsächlich von Guéranger persönlich, die fehlenden sechs wurden von Solesmeser Mönchen aus dem Nachlass posthum zusammengestellt. Die Mitarbeit Baurs am Schott-Messbuch veranlasste wiederum ihn zunächst in drei Bänden ab 1936 ebenfalls im Verlag Herder das Werk Werde Licht. Liturgische Betrachtungen an den Sonn- und Wochentagen des Kirchenjahres herauszubringen, das bis 1956 neun Auflagen erlebte und vom Verlag als willkommene Ergänzung zu den Schott-Messbüchern angesehen wurde. 1955 wuchs es auf vier Bände an, als Liturgische Betrachtungen über eine Auswahl von Heiligen des römischen Meßbuches erschienen.[23]

An der Persönlichkeit Baurs lässt sich vielleicht auch gut die Eigenart des Schott-Messbuches verständlich machen, die es gegenüber dem Laacher Bomm gewann, beziehungsweise umgekehrt das Volksmessbuch Bomms vom Schott unterscheidet. Baur blieb bis zu seinem Tod strikt scholastisch geprägter Dogmatiker und liturgisch klarer Lateiner.[24] Daran änderte auch der Patriarchenbart nichts, den er sich in seiner Zeit als Rektor des griechischen Kollegs Sant‘ Atanasio in Rom (1912-1916) hatte wachsen lassen, wo er mit den Alumnen auch die Göttliche Liturgie des christlichen Ostens feierte, ohne ihr und der ihr gemäßen Art, Theologie zu treiben, freilich jemals wirklich seinen Geist und sein Herz geöffnet zu haben.[25] Für die streng antimodernistische Prägung Baurs sprach schon 1911 seine Schrift Klarheit und Wahrheit. Eine Erklärung des Antimodernisteneides[26], die zwar in der Vehemenz und Hitzigkeit der Diskussion als mäßigend wahrgenommen wurde, am Standpunkt des Verfassers aber keinen Zweifel ließ.

Mutterabtei und Tochtergründung im Konflikt: theologische oder eher politisch-ideologische Motive?

Zwischen Beuron und Maria Laach gab es eine – wenn man genau hinsieht – mehr ideologische als theologische Entfremdung.  Liturgisch war Maria Laach von der Theologie Pater Odo Casels bestimmt, der davon überzeugt war, mit seiner Mysterientheologie das Verständnis, wie es die Kirchenväter von Eucharistie und Liturgie gehabt hatten, wiedergefunden zu haben. Längst ist brüchig und fraglich geworden, mit welcher Berechtigung Casel diesen Anspruch vertrat, und vor allem ist es problematisch, wie er christliches Opfer- und Liturgieverständnis sowie die sakramentale Wirklichkeit der Kirche als Ganzheit nicht etwa vom Opferkult des jüdischen Tempels, sondern von heidnischen Initiationen in Mysterienkulte ableitet, eine Anschauung, die die Kirchenväter nachweislich ausdrücklich nicht vertreten hätten.[27] Anerkennenswert bleibt indes dieser Wunsch, dem ursprünglichen Verständnis der Liturgie sich anzuschließen.

Zu Teil II/IV.

[1] Für Hinweise zum Laacher Nikolauskirchlein danke ich Pater Petrus Nowack OSB, dem derzeitigen Bibliothekar der Abtei Maria Laach.

[2] Vgl. zu diesem: Totenchronik aus Maria Laach 1982-1984, Altabt Urbanus Bomm, gest. am 2. Oktober 1982, S. 7-10, zum Volksmessbuch bes. S. 8.

[3] Sehr anschaulich ist Bomms eigene Darstellung, wie es zum Volksmessbuch kam und seiner Arbeitsweise bei seiner Entstehung, vgl. Bomm, U., Aus der Geschichte des Volksmessbuches, in: Festgabe zum fünfzigjährigen Geschäftsjubiläum von Oskar Bettschart, (Benziger) Einsiedeln 1951, S. 23-29, fortan zitiert als Bomm, Geschichte.

[4] Zu Bihlmeyer und zu dieser Phase in der Entwicklung des Schott  vgl. Sterbechronik über R. P. Pius Bihlmeyer (gest. 19. Mai 1931), S. 12. Für diese und andere Beuroner Totenchroniken oder andere Quellen aus der Erzabtei St. Martin bedanke ich mich herzlich bei Br. Petrus Dischler OSB, dem derzeitigen Beuroner Bibliothekar.

[5] Vgl. Häußling, A. A., Das Missale deutsch. Materialien zur Rezeptionsgeschichte der lateinischen Meßliturgie im deutschen Sprachgebiet bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil, Tbd. 1, Bibliographie der Übersetzungen in Handschriften und Drucken, (Aschendorff) Münster in Westfalen 1984, S. 95, lfd. Nr. 617. Teilband 2 ist nicht erschienen, fortan zitiert als Häußling, Missale deutsch.

[6] Vgl. Ramm, M., Volksmissale. Das vollständige römische Messbuch nach der Ordnung von 1962 lateinisch/deutsch, (C. H. Beck Druck) Thalwil 12015, 22017, 32017 (mit 22017 identische Großdruckausgabe, abgesehen von einer erstmals hinzugefügten liturgisch-dogmatischen Messerklärung).

[7] Vgl. Totenchronik Pater Ambrosius (Ludwig) Würth OSB, gest. am 18. Juni 1972.

[8] Vgl. Engelmann, U., P. Anselm Manser OSB, 1976-1951, in: Innerrhoder Geschichtsfreund, Bd. 9, 1962, S. 41-54,  fortan zitiert als Engelmann, Manser.

[9] Vgl. Engelmann, Manser, S. 42.

[10] Vgl. ebd., S. 43.

[11] Vgl. ebd., S. 45.

[12] Vgl. ebd., S. 46.

[13] Vgl. Sterbechronik R. P. Superior Suitbert Bäumer, gest. am 12. August 1894, acht unpaginierte Blätter, Bl. 2.

[14] Vgl. Engelmann, Manser, S. 49.

[15] Vgl. Häußling, Missale deutsch, S. 95, lfd. Nr. 617.

[16] Vgl. Engelmann, Manser, S. 48.

[17] Vgl. Häußling, Missale deutsch, S. 101, lfd. Nr. 692.

[18] Vgl. a. a. O., S. 96, lfd. Nr. 626.

[19] Vgl. Fiala, V., Totenchronik Erzabt Benedikt Baur, gest. am 10. November 1963, offenbar in größerem Zusammenhang publiziert, S. 70-75, hier S. 72, fortan zitiert als Fiala, Baur.

[20] Vgl. dazu Schotts Schreiben an den Verlag Herder vom 28. Juni 1883, abgedruckt bei Häußling, A. A., Einhundert Jahre „Schott“. Anselm Schott und sein Meßbuch, in: Erbe und Auftrag (1983), S. 342-352, hier: S. 350-352.

[21] Vgl. Oury, G.-M., Dom Prosper Guéranger, 1805-1875. Ein Mönch im Dienst für die Erneuerung der Kirche, (Be&Be) Heiligenkreuz 2012,  S. 269.

[22] Vgl. a. a. O., S. 273.

[23]Vgl.  Fiala, Baur, S. 72.

[24] Vgl. a. a. O., S. 70f.

[25] Vgl. a. a. O., S. 71.

[26] Vgl. Baur, B., Klarheit und Wahrheit. Eine Erklärung des Antimodernisteneides, (Herder) Freiburg im Breisgau 1911, vgl. dazu auch Fiala, Baur, S. 70.

[27] Vgl. Nebel, J., Von der actio zur celebratio. Ein neues Paradigma nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, in: Stefan Heid (Hrsg.), Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II, (Bebra Wissenschaftsverlag) Berlin-Brandenburg 2014, S. 53-90, hier: S.54-56, 83f.

Foto: Pater Anselm Schott – Bildquelle: Archiv Oldendorf