Generalsekretär CSU: Seehofer spricht das aus, was die übergroße Mehrheit in unserem Land denkt

Deutschland ist historisch-kulturell nicht durch den Islam, sondern durch das Christentum geprägt. Seehofer eröffnete eine lang versäumte Debatte.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 17. März 2018 um 12:01 Uhr
Frauenkirche in München

München (kathnews). Der Islam gehört nicht zu Deutschland, erklärte gestern der Innenminister Horst Seehofer (CSU). Deutschland sei durch das Christentum geprägt. Dazu gehöre der freie Sonntag, kirchliche Feiertage, Rituale wie z. B. Ostern. Dem widersprach Kanzlerin Merkel. Die historische Prägung Deutschlands sei zwar eine christliche, eine jüdische, sagte ihr Sprecher Steffen Seibert. Aber inzwischen lebten in Deutschland Millionen von Muslimen. „Auf Basis der Werte und Rechtsordnung gehört auch der Islam inzwischen zu Deutschland“, sagte Seibert.

Gerade Letzteres entspricht nicht der historischen-kulturellen Wahrheit. Der Markus Blume, Generalsekretär der CSU sagte: „Deutschland ist christlich-abendländisch geprägt und nicht durch den Islam. Wer solche Wahrheiten ausspricht, spaltet nicht, sondern führt eine ehrliche und notwendige Debatte. Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist die kulturelle Identität zentral. Nur eine Gesellschaft, die weiß, wofür sie steht, kann auch offen für andere sein.“

Foto: Frauenkirche in München – Bildquelle: Kathnews