Bud Spencer: Schauspieler, katholischer Familienvater und Lebensrechtler

Er verstarb am vergangenen Montag - Sein letztes Wort war „Danke“.
Erstellt von Felizitas Küble am 30. Juni 2016 um 08:27 Uhr
Kreuzigung Christi

Carlo Pedersoli, besser bekannt als Bud Spencer, war ein gläubiger Katholik. Der 1929 in Neapel geborene Filmstar starb am vergangenen Montag im Alter von 86 Jahr en. Sein Sohn Giuseppe überbrachte die Nachricht von seinem Tod: „Papa ist sanft von uns gegangen. Er hat nicht gelitten, wir waren alle bei ihm und sein letztes Wort war ‚Danke‘.

Und er ging, wie er lebte: im Beisein seiner Familie, begleitet von seiner Frau Maria Amato, mit der er 56 Jahre verheiratet war – und seinen drei Kindern. Ein Mensch, der sich nicht scheute, klare Überzeugungen zu äußern: „Der Glaube ist ein Dogma für mich, ein absoluter Wert.“ Auch in sittlicher Hinsicht vertrat er eindeutige Ansichten: „Als Katholik bin ich überzeugt, dass Abtreibung und Scheidung die Familie zerstört haben“, erklärte er in einem Interview. Der Filmstar füllte mit Terence Hill die Kinokassen der halben Welt mit seiner besonderen Komik des Spaghetti-Westerns.

Bevor Spencer jedoch zum Kino kam, feierte er zahlreiche Erfolge als Schwimmer. Er nahm an den Olympischen Spielen in Helsinki 1952 teil und an jenen in Melbourne 1956; als Wasserballspieler gewann er bei den Mittelmeerspielen 1955 in Barcelona Gold für Italien und war sieben Mal italienischer Meister über 100-Meter-Freistil.

Er hatte Jura studiert und sprach sechs Sprachen. Nachdem er die Kinoarbeit beendet hatte, startete er unterschiedliche unternehmerische Tätigkeiten, darunter die Gründung einer Fluglinie Mistral Air, die heute Teil der italienischen Post ist – oder der Entwurf einer Jeans-Kollektion. Spencer war ein Mann ohne Komplexe – und zudem fähig, seine Körpergröße und seinen Faustschlag mit dem Bild von Gutmütigkeit und Zärtlichkeit zu verbinden.

Textquelle: Christliches Forum und CNA

Foto: Kreuzigung Christi – Bildquelle: Manuel Gómez