Ad te levavi – Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele

Modell einer mystagogischen EinfĂĽhrung in die Liturgie vom ersten Adventssonntag.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 26. November 2016 um 16:58 Uhr
Adventskranz

Wir gehen Christus entgegen, der zu uns kommt. Daran erinnern uns die liturgischen Texte des ersten Adventssonntages. Denn die Kirche ist die Braut, die auf die Ankunft Christi, ihres Bräutigams, wartet. Darum dĂĽrfen wir in unserem irdischen Leben den Blick auf ihn nicht verlieren, sondern mĂĽssen mit brennenden Lampen, d.h. durch „Taten der Liebe“ zu Gott und dem Nächsten, dem göttlichen Bräutigam entgegengehen.

Die Feier der heiligen Eucharistie richtet uns auf das Wiederkommen Christi aus. Die heiligen Geheimnisse, die auf dem Altar vergegenwärtigt werden, lenken unseren Blick vom Vergänglichen auf das Unvergängliche. Der Leib und das Blut Christi nähren in uns die Liebe zu Gott, der unvergänglich ist, so dass „wir in allem“ sein „Reich suchen“.

Die mystagogische EinfĂĽhrung nimmt Bezug auf das Tages- und das Schlussgebet.

Foto: Adventskranz – Bildquelle: SolLuna/Wikipedia