24. März: Tag der ermordeten Missionare

Von 1980 bis 2014 über 1000 katholische Missionare getötet.
Erstellt von Felizitas Küble am 24. März 2015 um 13:05 Uhr
Kreuzigung Christi - Glaskunst

Vatikan (kathnews/CF/Fidesdienst). Seit 1993 wird auf Initiative der Jugendbewegung der Päpstlichen Missionswerke in Italien am Jahrestag des Mordes an Erzbischof Oscar Romero von San Salvador (24. März 1980) ein Tag des Betens und Fastens für die als Märtyrer gestorbenen Missionare begangen. Die Aktion erinnert an alle Missionare und kirchlichen Mitarbeiter, die ihr Blut wegen ihres Glaubens vergießen mussten. Wie aus den Statistiken des vatikanischen Fidesdienstes hervorgeht, wurden in Jahren von 1980 – 1989, 115 Missionare ermordet. In der Zeit von 1990 – 2000 kamen 604 Missionare gewaltsam ums Leben. Diese Zeitspanne beinhaltet auch die Opfer des Genozids in Ruanda (1994), bei dem 248 kirchliche Mitarbeiter ums Leben kamen. In den Jahren von 2001 – 2014 wurden 343 Missionare ermordet. Im vergangenen Jahr (2014) kamen 26 kirchliche Mitarbeiter gewaltsam ums Leben: 17 Priester, 1 Ordensmann, 6 Ordensschwestern, 1 Laie.

Foto: Kreuzigung Christi – Glaskunst – Bildquelle: Kathnews